- Mini-PC oder Slim-Desktop?
- Mini-PCs sparen Fläche und lassen sich hinter dem Monitor oder unter dem Schreibtisch montieren – ideal für aufgeräumte Homeoffice-Plätze. Slim-Desktops wie der HP OmniDesk bieten oft mehr interne Erweiterungsoptionen und vertraute Anschlusslayouts. Für reine Office- und Konferenzarbeit sind beide Bauformen geeignet; entscheide nach Platz, Kabelmanagement und ob du später Laufwerke oder Steckkarten nachrüsten willst.
- Prozessor: wie viel CPU braucht Homeoffice wirklich?
- Für Word, Excel, Browser und Teams reichen moderne Vierkerner mit SMT (z. B. Ryzen 5300U). Sechs bis acht Kerne lohnen sich, sobald du viele Tabs, lokale VM, große Excel-Dateien oder leichte Kreativtools parallel nutzt. Sehr alte „i7“-Modelle aus Sandbox-/Sandy-Bridge-Zeiten wirken auf dem Papier stark, sind aber in Effizienz, iGPU und Befehlssatz klar hinter aktuellen U/H-Serien.
- RAM: 16 GB als praxisnahe Untergrenze
- 8 GB werden mit Windows 11, Browser-Session und Videocall schnell eng. 16 GB sind für die meisten Homeoffice-Profile die sinnvolle Basis; 24 GB und mehr helfen bei extrem vielen parallelen Apps oder speicherhungrigen Tools. Achte darauf, ob der RAM verlötet ist (häufig bei Mini-PCs mit LPDDR): Dann musst du die Zielgröße direkt mitkaufen.
- SSD-Größe und Arbeitsablage
- 512 GB genügen, wenn Cloud-Speicher und Netzlaufwerke den Großteil der Daten halten. 1 TB ist angenehmer bei lokalen Projektordnern, ISO-Images, VPN- und Software-Installern. NVMe ist dem klassischen SATA-SSD im Alltagsstart und bei vielen kleinen Dateien überlegen; auf die reine Marketing-TB/s-Zahl kommt es im Office seltener an als auf freie Kapazität.
- Monitore, Docking und Netzwerk
- Zwei Monitore sind im Homeoffice Standard: HDMI+DP oder USB-C mit DisplayPort-Modus sollten fest auf der Spec-Liste stehen. Kabelgebundenes LAN bleibt für stabile Calls und VPN oft zuverlässiger als WLAN; Dual-LAN hilft bei getrennten Gast-/Firmennetzen. WiFi 6 ist zukunftssicherer, WiFi 5 aber für viele Wohnungen noch völlig ausreichend.
- Lautstärke, Verbrauch und Windows-Edition
- Im Wohn- oder Schlafzimmer-Arbeitsplatz stören hohe Lüfterdrehzahlen unter Dauerlast. U-Serien-APUs und gut ausgelegte Mini-PCs bleiben im Office-Mix meist dezent. Windows 11 Pro lohnt sich bei BitLocker, Hyper-V oder Firmenrichtlinien; Home reicht für private Nutzung. Plane Netzteil und Steckdosenleiste so, dass Monitor, Dock und PC gemeinsam abschaltbar sind.