- Kegelmahlwerk vs. Scheibenmahlwerk
- Kegelmahlwerke mahlen langsamer und erzeugen weniger Reibungswärme, was das Aroma schont. Scheibenmahlwerke sind oft günstiger und kompakter, aber bei langen Mahlzeiten wärmt sich das Mahlgut stärker auf. Für regelmäßigen Einsatz und Qualitätsanspruch ist ein Kegelmahlwerk die bessere Wahl.
- Mahlgradeinstellung
- Stufenlose Einstellungen erlauben feinere Anpassungen als Rastensysteme mit festen Stufen. Für Espresso brauchst du sehr feine Einstellmöglichkeiten, für Filterkaffee reichen grobe Stufen. Prüfe, ob die Mühle den gewünschten Brühmethoden-Bereich wirklich abdeckt – nicht jede Mühle eignet sich für Espresso und French Press gleichermaßen.
- Gleichmäßigkeit des Mahlbilds
- Ein gleichmäßiges Mahlbild – wenig Feinstaub, wenig grobe Partikel – ist entscheidend für gleichmäßige Extraktion und damit für den Geschmack. Günstige Schlagmesser-Mühlen liefern sehr ungleichmäßige Ergebnisse. Mahlwerkmühlen ab ca. 100 Euro aufwärts schneiden hier deutlich besser ab.
- Kapazität und Durchsatz
- Für einen Einpersonenhaushalt reichen kleine Bohnenbehälter von 100–150 g. Wer täglich für mehrere Personen mahlt, sollte auf mindestens 200 g Kapazität achten. Auch die Mahlgeschwindigkeit spielt eine Rolle: Günstige Mühlen brauchen für eine Tasse teils 30–60 Sekunden.
- Reinigung und Wartung
- Kaffeeöle setzen sich im Mahlwerk ab und können ranzig werden. Achte darauf, dass das Mahlwerk zugänglich und mit einer Bürste reinigbar ist. Manche Modelle haben herausnehmbare Mahlscheiben, was die Reinigung erheblich erleichtert.
- Lautstärke
- Elektrische Kaffeemühlen sind grundsätzlich lauter als Handmühlen. Kegelmahlwerke sind in der Regel leiser als Scheibenmahlwerke. Wenn du morgens früh mahlst und Rücksicht nehmen musst, lohnt ein Blick auf Herstellerangaben zur Lautstärke in Dezibel.