- Netz oder Akku?
- Netzgeräte mit 2300–3000 W liefern konstante Höchstleistung und sind die bessere Wahl bei großem, nassem Laubanfall. Akku-Laubsauger (z. B. 18 V) punkten mit Bewegungsfreiheit auf Terrassen und kleinen Grundstücken, erreichen aber selten die Luftmenge starker Kabelmodelle. Wer bereits ein Akkusystem besitzt, spart bei Solo-Geräten spürbar.
- Häckselrate und Fangsackvolumen
- Üblich sind Reduzierungen um 10:1 bis 15:1 – aus zehn Säcken Laub wird grob einer. Ein 40–45-l-Sack reicht für Hof und Reihenhausgarten; 70-l-Rucksäcke (wie beim Black+Decker) sparen Wege zur Kompoststelle. Achte darauf, dass der Sack schnell abnehmbar und gut belüftet ist, sonst verstopft nasses Laub.
- Saug- und Blasleistung richtig lesen
- Blasgeschwindigkeit in km/h und Volumenstrom in m³/h sind die greifbaren Vergleichswerte. Ab etwa 240 km/h und 650 m³/h lässt sich Laub auf Rasen und Pflaster zügig bewegen. Sehr hohe Watt-Angaben allein sagen wenig aus, wenn Rohrquerschnitt und Laufrad schwach dimensioniert sind.
- Ergonomie, Rollen und Gewicht
- Leere Geräte liegen oft bei 3–5 kg, der volle Fangsack macht den Unterschied. Tragegurt, Schultergurt oder Rucksackverteilung und ggf. Führungsrollen entlasten Rücken und Handgelenke. Prüfe, ob sich Saug- und Blasmodus ohne Werkzeug umstellen lässt.
- Lautstärke und Pflege
- Viele Elektro-Laubsauger liegen um 100–106 dB – Gehörschutz ist sinnvoll. Nach dem Einsatz Laubreste aus Rohr und Häckselwerk entfernen, Fangsack trocknen lassen. Bei Akku-Modellen den Akku frostfrei lagern und nicht dauerhaft leer stehen lassen.