- Autofeed-Kapazität realistisch wählen
- Die Blattangabe bezieht sich auf den maximalen Stapel, den du auf einmal einlegen kannst – nicht auf die Tagesleistung. Für gelegentliches Home Office reichen 50 Blatt oft aus; wer wöchentlich Aktenordner leert, spart mit 100 oder 150 Blatt spürbar Zeit und Handgriffe.
- P-4 oder P-5 – welche Sicherheitsstufe?
- P-4-Partikelschnitt genügt für die meisten Geschäfts- und Privatunterlagen und ist günstiger. P-5-Mikroschnitt zerlegt das Papier feiner und ist sinnvoll bei besonders schutzbedürftigen Daten (Personal, Finanzen, Gesundheitswesen). Achte darauf, dass die Stufe zu deinen internen Vorgaben passt.
- Auffangvolumen und Entleerungsintervall
- Autofeed produziert schnell viel Schnittgut. Ein 15-l-Behälter füllt sich bei 100+ Blatt deutlich schneller als 34 oder 44 l. Plane den Standort so, dass du den Behälter bequem herausziehen und entleeren kannst – idealerweise nah am Arbeitsplatz, aber mit etwas Bewegungsraum.
- Klammern, Karten und Dauerbetrieb
- Die meisten aktuellen Leitz-IQ-Autofeed-Modelle verarbeiten Heft- und Büroklammern mit; Kreditkarten oder CDs sind oft nur über den manuellen Einzug und nicht bei jedem Modell vorgesehen. Für längere Sessions zählt zudem die Thermik: Überhitzungsschutz und ausreichende Pausenangaben im Handbuch solltest du vor dem Kauf prüfen.
- Aufstellmaß und Geräuschkulisse
- Small-Office-Gehäuse passen unter viele Schreibtische, Office-150-Geräte brauchen mehr Standfläche und Kopfhöhe für den Einzugsschacht. Autofeed-Phasen sind nicht lautlos – in offenen Büros oder Wohnzimmern lohnt ein Modell mit nachvollziehbarer Geräuschangabe und die Option, den Lauf in Pausenzeiten zu legen.