- Inhaltsstoffe: Worauf du wirklich achten solltest
- Öko-Test hat in konventionellen Mascaras wiederholt bedenkliche Substanzen wie MOAH (mineralölbasierte aromatische Kohlenwasserstoffe), BHT und Formaldehyd-Abspalter nachgewiesen. Zertifizierte Naturkosmetik (NATRUE, BDIH, Cosmos) schließt diese Inhaltsstoffe per Zertifizierungsstandard aus. Wer empfindliche Augen hat oder Kontaktlinsen trägt, sollte besonders auf parfümfreie Formeln achten.
- Bürstenform und Wimperneffekt
- Fächerbürsten mit flexiblem Stiel (wie bei der Sky High) erreichen auch kurze Wimpern am inneren Augenwinkel und eignen sich für Verlängerung. Dicke, zylindrische Bürsten bauen mehr Volumen auf. Kammförmige Bürsten trennen einzelne Wimpern und verhindern Verklumpen. Der gewünschte Effekt – Volumen, Verlängerung oder Definition – sollte die Bürstenwahl leiten.
- Naturkosmetik vs. konventionell: Was der Unterschied bedeutet
- Naturkosmetik-Mascaras verzichten auf synthetische Silikone, Mineralöle und viele Konservierungsstoffe. Das macht sie verträglicher, kann aber den Volumeneffekt im Vergleich zu konventionellen Formeln etwas reduzieren. Konventionelle Mascaras erzielen oft dramatischere Ergebnisse, enthalten aber häufig Inhaltsstoffe, die in Öko-Tests negativ bewertet werden.
- Vegane Mascaras: Bienenwachs als häufiger Stolperstein
- Viele Naturkosmetik-Mascaras enthalten Bienenwachs (Cera Alba) als Filmbildner. Wer streng vegan kauft, sollte explizit auf das Vegan-Label achten. Sante und Alverde bieten vegane Varianten an, die auf pflanzliche Wachse setzen. Das Ergebnis ist optisch vergleichbar.
- Haltbarkeit und Hygiene
- Mascaras sollten nach dem Öffnen spätestens nach drei bis sechs Monaten ersetzt werden, da die feuchte Formel ein Nährboden für Bakterien ist. Günstige Mascaras unter 5 Euro machen häufigen Wechsel wirtschaftlich problemlos. Teures Produkt bedeutet nicht automatisch längere Haltbarkeit.
- Preis-Leistung: Mehr Geld bringt nicht immer mehr
- Öko-Test zeigt klar: Die günstigsten Mascaras (unter 4 Euro) schneiden in Laboranalysen besser ab als viele Produkte im mittleren und oberen Preissegment. Der Mehrpreis bei Premium-Naturkosmetik wie Dr. Hauschka ist vor allem durch Markenpositionierung und Verpackung begründet. Für den Alltag reichen Drogerie-Naturkosmetikmarken vollständig aus.