- Tastenanzahl und Mechanik
- 25 Tasten reichen für Basslines, Leads und mobiles Produzieren. 49 oder 61 Tasten sind der Allround-Kompromiss für Akkorde und zwei Hände. 88 Tasten mit Hammermechanik brauchst du vor allem, wenn du pianistisch arbeitest oder bestehende Klavierliteratur spielst. Synth-Action ist leichter und schneller für elektronische Genres, gewichtete Hämmer fühlen sich näher am Akustikklavier an.
- Pads, Fader und Encoder
- Pads lohnen sich für Drums, Samples und Clip-Launching. Fader und Endlosdrehregler steuern Pegel, Filter und Makros in der DAW direkter als die Maus. Weniger Bedienelemente sind okay, wenn du primär Noten einspielst; für Live-Performance und Sounddesign sparen physische Controller spürbar Zeit.
- DAW-Integration und MIDI-Anschlüsse
- Viele aktuelle Keyboards mappen sich automatisch auf Ableton, Logic, Cubase oder Studio One. Prüfe, ob dir die mitgelieferte Software (Lite-Versionen, Arturia Analog Lab o. Ä.) wirklich nutzt. Ein physischer MIDI-Out ist Pflicht, wenn du Hardware-Synths oder Drum Machines ohne Computer ansteuern willst; reines USB genügt für Softsynth-only-Setups.
- Mobilität und Stromversorgung
- USB-Bus-Power und geringes Gewicht entscheiden über den Alltag im Rucksack oder im Homestudio. 88-Tasten-Modelle mit Hammermechanik sind oft netzteil- oder zumindest platz- und transportintensiv. Miss vor dem Kauf die verfügbare Tischbreite – 61er brauchen grob 90 cm, 88er über 140 cm.
- Pedale und Erweiterbarkeit
- Ein Sustain-Eingang ist Standard und für Klavier- und Pad-Sounds essenziell. Expression-Eingänge lohnen sich für Orgel-Swell, Filterfahrten oder dynamische Performance. Achte darauf, ob deine vorhandenen Pedale kompatibel sind (oft TS-Klinke, teilweise polaritätsabhängig).