- UV-C-Licht: Wellenlänge entscheidet
- Nicht jedes UV-Licht ist gleich wirksam. Effektive Milbenbekämpfung erfordert UV-C-Licht im Bereich von 253–280 nm. Achte auf konkrete Angaben zur Wellenlänge im Datenblatt – pauschale Aussagen wie 'UV-Licht' ohne Spezifikation sind wenig aussagekräftig.
- Saugkraft und Motorleistung
- Für Matratzen und Polster sind mindestens 10–13 kPa Saugkraft empfehlenswert, um Milben und Allergene aus tieferen Faserschichten zu lösen. Watt-Angaben allein sagen wenig über die tatsächliche Saugleistung aus – kPa-Werte sind aussagekräftiger.
- Filtration: HEPA ist Pflicht für Allergiker
- Ein HEPA-Filter (mindestens Klasse H13) hält feinste Partikel und Milbenallergene zurück, statt sie durch die Abluft wieder in die Raumluft zu blasen. Geräte ohne HEPA-Filter sind für Allergiker wenig sinnvoll.
- Milbensensor: Hilfreich, aber kein Muss
- Ein integrierter Staubmilben-Sensor zeigt per LED-Anzeige an, wie stark ein Bereich belastet ist. Das hilft, gezielt zu reinigen und den Reinigungserfolg zu kontrollieren. Günstige Geräte verzichten darauf – wer objektives Feedback möchte, sollte auf diese Funktion achten.
- Wärmefunktion als zusätzlicher Wirkfaktor
- Milben sterben bei Temperaturen ab etwa 55 °C ab. Geräte mit integriertem Warmluftgebläse kombinieren mechanische Reinigung mit thermischer Wirkung. Das ist besonders bei stark belasteten Matratzen ein echter Vorteil gegenüber reinen Sauggeräten.
- Kabelgebunden vs. kabellos
- Kabelgebundene Milbensauger bieten konstante Leistung ohne Ladeunterbrechung – ideal für große Flächen oder regelmäßigen Einsatz. Kabellose Modelle punkten mit Bewegungsfreiheit, haben aber begrenzte Akkulaufzeiten. Für mehrere Zimmer oder große Matratzen ist ein Kabelmodell oft praktischer.