- Netzgerät oder Akku?
- Kabelgebundene Stand-Mundduschen liefern konstanten Druck und große Tanks – ideal für die tägliche Nutzung zu Hause. Akku-Modelle sind leichter und reisetauglich, müssen aber geladen werden und haben oft kleinere Behälter. Wer beides will, kombiniert ein Standgerät im Bad mit einer kompakten Reise-Munddusche.
- Wassertank und Reichweite
- Ab etwa 600 ml kommst du typischerweise durch Ober- und Unterkiefer, ohne nachzufüllen. Reiseformate liegen deutlich darunter und unterbrechen den Ablauf. Achte darauf, ob der Tank abnehmbar und spülmaschinengeeignet bzw. leicht trockenbar ist – stehende Feuchte begünstigt Ablagerungen.
- Druckstufen und Zahnfleisch
- Mehrere Stufen sind sinnvoll: Starte niedrig, vor allem bei entzündetem oder zurückgegangenem Zahnfleisch, und steigere nur so weit, wie es sich angenehm anfühlt. Sehr hohe Maximaldrücke reinigen kräftig, können aber empfindliche Nutzer abschrecken und sind im Alltag selten dauerhaft nötig.
- Düsen und Zubehör
- Standard-Jet, Orthodontie-Düse für Spangen und Implantate sowie eine sanftere Zahnfleisch-Düse decken die meisten Fälle ab. Farbmarkierte Aufsätze helfen im Mehrpersonen-Haushalt. Ersatzdüsen sollten langfristig nachkaufbar sein – das spricht für gängige Marken-Systeme.
- Munddusche ergänzt, ersetzt aber nicht
- Der Wasserstrahl spült Partikel und lockeren Biofilm aus den Zwischenräumen, ersetzt aber weder die mechanische Reinigung mit der Bürste noch in vielen Fällen die Zahnseide bzw. Interdentalbürsten. Am wirksamsten ist die Kombination nach dem Zähneputzen, idealerweise einmal täglich.