- Kapazität: Wie viel mAh brauchst du wirklich?
- Für das tägliche Aufladen eines Smartphones reichen 10.000–20.000 mAh problemlos aus. Wer auch Tablets oder Laptops laden möchte, sollte mindestens 20.000 mAh einplanen. Beachte: Die nutzbare Kapazität liegt durch Umwandlungsverluste typischerweise 20–30 % unter dem angegebenen Wert.
- Ladeleistung: Watt entscheidet über die Ladegeschwindigkeit
- Für Smartphones genügen 18–30 W. Laptops benötigen je nach Modell 45–100 W, High-End-Geräte wie MacBook Pro bis zu 140 W. Achte darauf, dass die Powerbank den USB Power Delivery (PD)-Standard unterstützt, da dieser von den meisten modernen Geräten genutzt wird.
- Flugreisen: Die 100-Wh-Grenze beachten
- Powerbanks im Handgepäck sind auf 100 Wh begrenzt (mit Genehmigung bis 160 Wh). Die Wattstunden-Angabe findest du auf dem Gerät oder im Datenblatt. Modelle mit mehr als 100 Wh – etwa der Anker Prime 26K mit 99,75 Wh – sind knapp darunter und damit TSA-zugelassen. Modelle mit 25.000 mAh und höherer Spannung können die Grenze überschreiten.
- Anschlüsse: Anzahl und Typ prüfen
- Zwei oder mehr Ports sind sinnvoll, wenn du mehrere Geräte gleichzeitig laden möchtest. USB-C mit Power Delivery ist heute Standard und zukunftssicher. Ein integriertes Kabel ist praktisch für unterwegs, ersetzt aber keinen vollwertigen Port, wenn du mehrere Geräte anschließen willst.
- Formfaktor: Gewicht und Abmessungen
- Große Kapazität bedeutet zwangsläufig mehr Gewicht. Modelle ab 20.000 mAh wiegen typischerweise 400–600 g – das ist für Rucksäcke akzeptabel, für die Hosentasche aber unpraktisch. Für tägliche Kurztrips sind kompakte 10.000-mAh-Modelle oft die bessere Wahl.
- Wireless Charging: Komfort mit Abstrichen
- Powerbanks mit Qi-Ladefunktion ermöglichen kabelloses Aufladen, sind aber langsamer als kabelgebundene Verbindungen. Sinnvoll ist diese Funktion vor allem für Nutzer, die ihr Smartphone häufig kabellos laden und keine Kabel dabei haben möchten. Für schnelles Laden bleibt USB-C die bessere Option.