- Widerstandsart passend zum Training wählen
- Luft- und Wassergeräte reagieren auf deine Zuggeschwindigkeit: Je kräftiger du ziehst, desto höher fällt der Widerstand aus. Magnetgeräte arbeiten mit einstellbaren Bremsstufen und sind meist leiser. Die Anzahl der Stufen allein verrät allerdings nicht, wie hoch der maximale Widerstand ist.
- Zuglänge und Ergonomie vor der Ausstattung priorisieren
- Du musst die Beine strecken und den Zug vollständig ausführen können, ohne an die mechanischen Grenzen zu kommen. Besonders bei langen Beinen sind nutzbarer Sitzweg und Fußposition wichtiger als ein großes Display. Beim kompakten PROwer ist ein vorgesehener Größenbereich von 1,60 bis 1,90 m angegeben; Körperproportionen können die tatsächliche Passform beeinflussen.
- Stellfläche und Verstauen getrennt betrachten
- Plane zusätzlich zu den Gerätemaßen Bewegungsfreiheit für Ellbogen, Griff und Aufsteigen ein. Ein klappbares oder zerlegbares Gerät benötigt während des Trainings trotzdem seine volle Stellfläche. Das RowErg ist 244 cm lang, lässt sich anschließend aber in zwei Teile zerlegen.
- Trainingsdaten nach deinem Anspruch auswählen
- Für regelmäßige Intervalle sind Schlagfrequenz, Zwischenzeiten und nachvollziehbare Leistungswerte hilfreich. Der PM5 des RowErg bietet dafür mehr Möglichkeiten als ein einfacher LCD-Computer. Kalorienanzeigen und geschätzte Wattwerte günstiger Geräte solltest du vor allem als Orientierung betrachten, nicht als geräteübergreifend vergleichbare Messung.
- Geräusch und Körperschall berücksichtigen
- Ein Magnetbremssystem vermeidet Lüfterrauschen, macht aber Sitzrollen und Zugmechanik nicht lautlos. Luftgeräte werden bei intensiven Zügen deutlich lauter, Wassergeräte erzeugen ein hörbares Rauschen. Eine geeignete Unterlage kann die Übertragung von Vibrationen auf den Boden reduzieren.
- Wartung und App-Kosten mitrechnen
- Wassergeräte benötigen Tankpflege nach Herstelleranleitung; die Zugänglichkeit des Tanks ist deshalb kaufrelevant. Bei App-Angeboten können für Trainingsvideos und zusätzliche Funktionen laufende Gebühren entstehen. Ein eigener Trainingscomputer ist praktisch, wenn du unabhängig von Smartphone, Internet und Abonnement trainieren möchtest.