- Anzahl der Bewässerungszonen
- Wer nur einen Wasserhahn und einen Bereich bewässern will, kommt mit einem einkanaligen Gerät aus. Für Gärten mit Rasen, Beeten und Kübeln gleichzeitig sind Mehrzonen-Controller wie der Rain Bird ST8I mit 8 Zonen sinnvoll. Jede Zone lässt sich dann mit eigenem Zeitplan und eigener Wassermenge steuern.
- Konnektivität: WLAN, Bluetooth oder standalone
- WLAN-Geräte lassen sich von überall per App steuern und ermöglichen Wetterintegration. Bluetooth-Geräte wie die Eve Aqua funktionieren nur in Reichweite des Smartphones oder eines Home-Hubs. Standalone-Geräte ohne Funk sind günstiger und unabhängig von Netzwerkproblemen, bieten aber keine Fernsteuerung.
- Smart-Home-Ökosystem
- Wer bereits Apple HomeKit, Amazon Alexa oder Google Home nutzt, sollte auf Kompatibilität achten. Die Eve Aqua ist die einzige Option mit nativem HomeKit ohne Cloud-Zwang. Gardena-Geräte lassen sich über das Smart Gateway in mehrere Plattformen einbinden. Herstellerübergreifende Standards wie Matter werden zunehmend unterstützt.
- Stromversorgung und Wartungsaufwand
- Batteriebetriebene Geräte sind flexibel montierbar, erfordern aber regelmäßigen Batteriewechsel (typisch 1–2× pro Saison). Netzgespeiste Geräte wie der Rain Bird sind wartungsärmer, benötigen aber eine 24-V-Trafo-Installation. Solarbetriebene Geräte wie die Irrigatia eignen sich dort, wo weder Strom noch Wasserhahn vorhanden ist.
- Regensensor und Wetterkorrektur
- Ein Regensensor verhindert, dass der Rasen bei Regen unnötig bewässert wird. Günstige Geräte haben keinen Sensor-Eingang; smarte Modelle können Wetterdaten aus dem Internet nutzen, um den Zeitplan automatisch anzupassen. Das spart Wasser und schützt Pflanzen vor Staunässe.
- Wasserquelle: Wasserhahn oder Vorratsbehälter
- Die meisten Bewässerungscomputer werden direkt auf einen Außenwasserhahn mit 3/4"-Gewinde aufgeschraubt. Wer keinen Wasserhahn auf dem Balkon hat, benötigt ein System wie die Irrigatia SOL-C24, das aus einem Eimer oder Regenfass pumpt. Dabei ist der Wasserdruck geringer, was die Reichweite der Tropfer begrenzt.