- Synth-Workstation vs. Arranger-Workstation
- Synth-Workstations wie MODX M, Montage M und Fantom priorisieren Layer, Scenes, Controller und DAW-Anbindung. Arranger wie Pa5X, i3 oder Medeli setzen auf Styles, Begleitautomatik und Entertainer-Workflow. Wähle nach Einsatz: Band/Studio eher Synth-Seite, Solo-Gigs mit Begleitung eher Arranger.
- Klangerzeugung und Kompatibilität
- Mehrere Engines (z. B. AWM2/FM-X/AN-X oder Zen-Core) erweitern die Palette und erlauben Morphing. Achte auf Preset-Kompatibilität innerhalb einer Markenfamilie (Yamaha MODX M ↔ Montage M, Roland Fantom 0 ↔ EX). Bei Korg sind Kronos/Nautilus und Krome klanglich nicht voll austauschbar.
- Tastatur: 61, 76 oder 88
- 61 Tasten sind mobil und synth-typisch, 76 der Live-Kompromiss, 88 mit Hammermechanik für Pianisten. Aftertouch und gewichtete Tasten kosten Aufpreis und Gewicht – prüfe, ob du beides wirklich nutzt, bevor du zur Premium-Tastatur greifst.
- Ausgänge, Klick und Live-Rig
- Zwei Stereo-Ausgänge oder Aux/Klick sind auf der Bühne entscheidend, wenn Monitor und Click getrennt laufen sollen. Modelle mit nur einem Stereo-Paar zwingen zu Workarounds. Mic- und Gitarreneingänge lohnen vor allem bei Arranger- und Entertainer-Setups.
- Bedienung, Gewicht und Transport
- Touchscreen, Fader und Encoder beschleunigen Live-Edits; Kunststoffgehäuse spart Kilos gegenüber Metall-Flaggschiffen. Für häufige Gigs zählen Tragegewicht und robuste Kanten oft mehr als die letzte Controller-Anzahl.
- Budget realistisch staffeln
- Unter etwa 500–700 € liegen kompakte Music-/Arranger-Einstiege. Die starke Mittelklasse für Synth-Workstations beginnt grob bei MODX-M- und Fantom-0-Niveau. Premium-Arranger und Montage-Flaggschiffe liegen klar darüber – lohnen sich nur bei klaren Feature-Pflichten wie Aftertouch, ACB oder Entertainer-Vollausstattung.