- Warum bewusst ohne Speicher?
- Sets ohne Akku sind günstiger, leichter und wartungsärmer. Der Strom fließt direkt in deinen Haushalt, sobald die Module liefern. Lohnt sich vor allem, wenn tagsüber Waschmaschine, Homeoffice oder Wärmepumpe laufen. Abends und nachts greifst du weiter auf Netzstrom zurück – dafür entfallen Batteriekosten, Zyklenverschleiß und die komplexere Installation.
- 800 W Ausgang, bis 2000 W Module
- In Deutschland darfst du steckerfertige Balkonkraftwerke mit max. 800 W Wechselrichter-Leistung betreiben; die Modulleistung darf höher liegen (häufig bis 2000 W). Mehr Modul-Watt bedeutet: Der WR erreicht 800 W früher und länger am Tag. Achte darauf, dass der Mikrowechselrichter fest auf 800 W begrenzt und für den Netzparallelbetrieb geeignet ist.
- Wechselrichter und Monitoring
- Gängig sind Hoymiles HMS-800-2T und Growatt NEO 800M-X: zwei MPP-Tracker, App/WLAN-Auslesung, Schuko- oder vorbereiteter Anschluss. Zwei MPPT helfen, wenn Module unterschiedlich ausgerichtet oder teilweise verschattet sind. Prüfe im Listing die exakte WR-Bezeichnung und ob DTU/WLAN-Stick nötig ist oder schon integriert ist.
- Montage: Geländer, Fassade, Flachdach
- Geländerhalterungen sind der Klassiker, brauchen aber freigegebene Lastreserven und oft Vermieter- oder WEG-Zustimmung. Fassaden- und Flachdachsets verlagern Gewicht und Windlast. Flexible Module sind eine Nische für unebene Untergründe, ersetzen aber keine statische Prüfung bei Dach oder Geländer.
- Anmeldung und Zähler
- Die Anmeldung im Marktstammdatenregister ist Pflicht; die Netzbetreiber-Meldung ist vereinfacht. Ein digitaler Zähler ohne Rücklaufsperre ist ideal; alte Ferraris-Zähler können rückwärts laufen und werden oft getauscht. Plane das vor dem Kauf ein, damit die Inbetriebnahme nicht an Formalien scheitert.