- Antriebsart: Akku, Kabel, Benzin oder Handspindel
- Akku-Rasenmäher bieten die größte Bewegungsfreiheit und sind inzwischen leistungsstark genug für die meisten Hausgärten. Kabelmäher sind günstiger und liefern dauerhaft volle Leistung, schränken aber den Aktionsradius ein. Spindelmäher ohne Motor sind ideal für kleine, regelmäßig gepflegte Rasenflächen. Benzinmäher lohnen sich erst ab sehr großen Flächen über 1.000 m² oder bei sehr anspruchsvollem Gelände.
- Schnittbreite und Flächengröße
- Für Gärten bis 300 m² reichen 32–38 cm Schnittbreite. Flächen zwischen 300 und 600 m² profitieren von 40–46 cm. Größere Schnittbreiten reduzieren die Anzahl der Bahnen und damit die Mähzeit spürbar. Beachte: Breitere Geräte sind schwerer zu manövrieren in engen Bereichen.
- Akku-Kapazität und Reichweite
- Die tatsächliche Reichweite von Akku-Rasenmähern variiert laut Stiftung Warentest erheblich – zwischen 200 und 600 m² pro Akkuladung. Herstellerangaben beziehen sich oft auf ideale Bedingungen. Wer eine größere Fläche hat, sollte auf Modelle mit Wechselakku-Option achten oder einen Zweitakku einplanen.
- Fangkorb und Mulchfunktion
- Ein großer Fangkorb (ab 45 Liter) reduziert die Entleerungspausen. Mulchen zerkleinert das Schnittgut und gibt es als Dünger zurück in den Rasen – das spart Kompostarbeit und ist ökologisch sinnvoll. Viele Akku-Modelle bieten beides, günstige Kabelmäher oft nur den Fangkorb.
- Schnitthöhenverstellung
- Eine zentrale Schnitthöhenverstellung ist komfortabler als das Einstellen an jedem Rad einzeln. Für normalen Zierrasen genügen 30–50 mm Schnitthöhe. Wer selten mäht oder Wildblumenwiesen pflegt, braucht eine höhere Maximaleinstellung von mindestens 70 mm.
- Gewicht und Handhabung
- Schwere Geräte (über 15 kg) ermüden schnell, besonders an Hängen. Für Personen mit eingeschränkter Kraft empfehlen sich leichte Akku-Modelle unter 12 kg oder handbetriebene Spindelmäher. Mähroboter nehmen die körperliche Arbeit vollständig ab, erfordern aber einmaligen Einrichtungsaufwand.