- Bandbreite und Etikettenart
- Für Ordner und Steckdosen reichen 9–12 mm. Kabelbündel, Schaltschrankbeschriftung und Lagerplätze brauchen oft 18–24 mm, große Hinweis- und Regaletiketten profitieren von 36 mm. Achte auf laminierte Bänder (z. B. Brother TZe/Pro Tape): Die Schrift liegt unter einer Schutzschicht und bleibt wisch- und wetterfester als unlaminierte Varianten.
- Tastaturgerät vs. App- und PC-Drucker
- Modelle mit Tastatur und Display funktionieren sofort ohne Smartphone – praktisch für schnelle Einzeletiketten. App- oder PC-Geräte liefern bessere Schriftbilder bei Barcodes, QR-Codes, Logos und Seriendrucken, setzen aber Handy, Tablet oder Rechner voraus. Im Team mit Vorlagen lohnt die Software-Anbindung klar.
- Schnittstellen und Mobilität
- Bluetooth und Akku sind auf Baustelle, im Lagergang oder im Technikraum entscheidend. WLAN- und reine USB-PC-Geräte eignen sich besser fest am Arbeitsplatz. USB-C-Laden ist im Alltag angenehmer als proprietäre Netzteile oder reine Batterielösungen.
- Schneider und Drucktempo
- Ein automatischer Vollschnitt spart Zeit; ein zusätzlicher Halbschnitt hält Etikettenstreifen zusammen, bis du sie ablöst – ideal bei Serien. Stationäre Profigeräte drucken oft deutlich schneller (um die 60–80 mm/s) als kompakte Mobildrucker (oft um 20 mm/s).
- Verbrauchsmaterial und Folgekosten
- Rechne nicht nur den Gerätepreis: Originalbänder kosten spürbar, sind aber bei Haftung, UV- und Temperaturbeständigkeit meist zuverlässiger. Prüfe, welche Spezialmedien du brauchst (Schrumpfschlauch, flexibles Kabelband, stark haftend, Metallfarbe) – nicht jedes Gerät unterstützt alle Sorten.