- Montagetyp: Bohren oder nicht?
- Klemm- und Kleberahmen (z. B. tesa Klett) lassen sich ohne Werkzeug montieren und sind ideal für Mietwohnungen. Schraubrahmen aus Aluminium sitzen dauerhafter und eignen sich für den Dauereinsatz, erfordern aber Dübel und Bohrmaschine. Rollo-Systeme bieten den Komfort des schnellen Öffnens, sind aber teurer und nur in Standardmaßen erhältlich.
- Maße und Zuschneidbarkeit
- Miss das Fenster innen (Lichte Weite) aus, bevor du kaufst. Viele Rahmen-Sets sind bis zu einem Maximalmaß zuschneidbar – das steht immer im Produkttitel. Für ungewöhnliche Formate (Dachfenster, Rundbogen) ist Meterware-Gewebe die flexibelste Lösung.
- Gewebematerial: Fiberglas vs. Aluminium vs. Polyester
- Fiberglasgewebe ist leicht, gut durchsichtig und für Standardanwendungen ausreichend. Aluminiumgewebe ist stabiler, nagerfest und für Keller oder Garagen geeignet. Polyester-Gewebe (oft bei günstigen Klemmlösungen) ist weniger reißfest und verformt sich bei Druck leichter.
- Pollenschutz: Standard oder Spezialgewebe?
- Wer unter Heuschnupfen leidet, sollte gezielt nach Fliegengittern mit Pollenfilter suchen. Standardgewebe hält große Insekten zurück, lässt aber Pollen passieren. Spezialgewebe wie beim tesa Insect Stop 2-in-1 filtert laut Hersteller über 98 % der Pollen, reduziert aber gleichzeitig den Luftdurchsatz.
- Bürstendichtung und Randabschluss
- Eine umlaufende Bürstendichtung verhindert, dass Insekten am Rahmenrand eindringen – besonders wichtig bei Türen. Achte darauf, dass der Rahmen satt am Blendrahmen anliegt. Bei Klebevarianten übernimmt das Klettband diese Dichtfunktion, was bei unebenen Laibungen weniger zuverlässig ist.
- Langlebigkeit und Pflege
- Aluminiumrahmen mit Fiberglasgewebe sind wartungsarm: Abwischen mit feuchtem Tuch reicht. Kleberahmen aus Kunststoff können bei UV-Einwirkung spröde werden. Prüfe nach dem Winter, ob Klettband und Gewebe noch intakt sind – Ersatzgewebe ist bei den meisten Markenprodukten separat erhältlich.