- Spülmaschinenfestigkeit prüfen
- Achte in der Produktbeschreibung darauf, dass Sieb, Deckel, Saft- und Tresterbehälter explizit als spülmaschinenfest gelten. Der Motorblock bleibt immer handrein. Modelle ohne diese Freigabe bedeuten nach jedem Entsaften Schrubben am feinen Sieb – das ist der häufigste Abbruchgrund im Alltag.
- Zentrifuge oder Slow Juicer
- Zentrifugen (wie Braun, Philips, WMF) arbeiten schnell, sind günstiger und meist spülmaschinenfreundlicher. Slow Juicer pressen schonender und leiser, brauchen aber länger und haben oft mehr Einzelteile. Für den täglichen Apfel-Karotten-Saft reicht eine gute Zentrifuge in den meisten Haushalten.
- Leistung und Einfüllschacht
- Ab etwa 800 W kommst du mit hartem Gemüse zurecht, ohne dauernd nachzustopfen. Ein großer Einfüllschacht spart Schneidearbeit bei Äpfeln. Unter 500–600 W solltest du vor allem weiches Obst einplanen oder mehr vorbereiten.
- Saft- und Tresterbehälter
- Für 2–3 Gläser reichen 1 l Saftbehälter. Wer für die Familie entsaftet, profitiert von 1,25 l Saft und mindestens 2 l Trester, sonst musst du mitten im Durchgang leeren. Anti-Tropf-Ausläufe verhindern Pfützen auf der Arbeitsplatte.
- Reinigung und Siebqualität
- Feinmaschige Edelstahl-Siebe liefern klareren Saft, setzen sich aber mit Fruchtfleisch zu. QuickClean- oder glatte Siebgeometrien (z. B. Philips) lassen sich in der Spülmaschine und per Bürste schneller freimachen. Plane trotzdem ein kurzes Vorspülen ein, bevor die Teile in die Maschine kommen.