- Grafikkarte: das wichtigste Bauteil
- Die GPU bestimmt maßgeblich, mit welcher Auflösung und Bildrate du spielen kannst. Für flüssiges Full-HD-Gaming (1080p) reichen aktuelle Einstiegs- bis Mittelklasse-Karten wie die RTX 4060. Für 1440p empfiehlt sich mindestens eine RTX 4070, für 4K-Gaming mit hohen Details eine RTX 4080 oder besser. Achte darauf, dass die GPU zum restlichen System passt – ein schwacher Prozessor kann eine starke GPU ausbremsen.
- Prozessor: kein Flaschenhals
- Aktuelle Gaming-PCs setzen auf Intel Core i7/i9 der 14. Generation oder AMD Ryzen 7/9 der 7000er-Serie und neuer. Für reines Gaming reicht ein guter Mittelklasse-Prozessor – wichtiger ist die GPU. Wer nebenbei streamt oder Video schneidet, profitiert von mehr Kernen. Auf DDR5-Unterstützung achten, da DDR4-Plattformen mittelfristig auslaufen.
- RAM: 32 GB als sinnvolle Basis
- 16 GB RAM reichen für die meisten aktuellen Spiele noch aus, aber 32 GB sind die zukunftssicherere Wahl – besonders wenn du mehrere Anwendungen gleichzeitig nutzt oder neuere Titel mit hohem Speicherbedarf spielst. DDR5 ist bei aktuellen Plattformen Standard und bietet höhere Bandbreite als DDR4.
- Speicher: NVMe SSD ist Pflicht
- Eine NVMe SSD mit mindestens 1 TB ist heute Mindeststandard – sie sorgt für kurze Ladezeiten und schnelle Systemstarts. HDDs als alleiniger Speicher sind für Gaming nicht mehr zeitgemäß. Wenn du viele Spiele installiert haben möchtest, achte auf 2 TB oder die Möglichkeit, eine zweite SSD nachzurüsten.
- Erweiterbarkeit und Upgrade-Potenzial
- Fertige Gaming-PCs unterscheiden sich stark darin, wie leicht sie sich später aufrüsten lassen. Tower-Systeme mit Standardkomponenten (ATX-Mainboard, Standard-Netzteil) sind klar im Vorteil gegenüber Kompakt- oder Mini-PCs. Prüfe vor dem Kauf, ob das Netzteil ausreichend dimensioniert ist und ob freie RAM- und PCIe-Slots vorhanden sind.
- Garantie und Support
- Große Marken wie HP, ASUS oder MSI bieten flächendeckenden Service und standardisierte Garantiebedingungen. Bei kleineren Systemhäusern kann der Support variabler sein – dafür sind die Konfigurationen oft flexibler und das Preis-Leistungs-Verhältnis besser. Mindestens 2 Jahre Herstellergarantie sollten es sein; viele Anbieter ermöglichen kostenpflichtige Verlängerungen.