- Grafikkarte entscheidet über FPS
- Unter 1000 Euro sind Desktop-RTX 4060 und RTX 5060 die realistischen Zielmarken für Full HD High und etwas 1440p-Reserve. Eine RTX 3050 reicht für eSports und ältere bzw. mittel schwere AAA-Titel, verliert aber bei Raytracing und hohen Presets klar. Achte auf echte Desktop-GPUs – Notebook-Chips in Billig-Towern sind selten und leistungsschwächer.
- CPU: Mittelklasse vor Show-Kernzahlen
- Ryzen 5/7 5000er oder aktuelle Intel-i5-Klassen sind für Spiele oft die bessere Wahl als sehr alte High-Core-CPUs mit schwachem Single-Core. Vermeide Systeme, bei denen eine teure CPU mit einer schwachen GPU kombiniert wird: Im Spiel limitiert fast immer die Grafikkarte. Zwölf oder mehr Kerne lohnen vor allem, wenn du parallel streamst oder aufnimmst.
- RAM und SSD nicht unterdimensionieren
- 16 GB im Dual-Channel sind 2026 das Minimum, 32 GB komfortabel für Multitasking und RAM-hungrige Titel. Ein einzelner Riegel (Single-Channel) kostet spürbar FPS – ablehnen. Bei der SSD gilt 1 TB NVMe als sinnvolle Einstiegsklasse; 500–512 GB füllen sich mit modernen Installationen sehr schnell.
- Netzteil und Kühlung als Ausfallrisiko
- Ab RTX 5060-Klasse solltest du auf ein seriöses Netzteil mit ausreichend Reserve setzen (orientierungsweise 650 W 80+ Bronze/Gold). No-Name-Netzteile mit 450–500 W sind ein klassischer Schwachpunkt günstiger Tower. AiO-Wasserkühlung kann Lastgeräusche senken, ersetzt aber kein gutes PSU und keine saubere Luftführung.
- Fertig-PC vs. Marke vs. Eigenbau
- Integrator-PCs (Memory PC, NCA, shinobee & Co.) bieten oft mehr GPU pro Euro als große Markenserien. Marken wie HP OMEN punkten mit Support und Rückgabe über den Handel. Eigenbau oder Geizhals-Konfiguration kann günstiger sein, verlangt aber Zeit, Kompatibilitätscheck und Montage – unter 1000 Euro lohnt der Fertig-PC vor allem, wenn du sofort spielen willst.
- Desktop schlägt Laptop im gleichen Budget
- Für dasselbe Geld liefert ein Tower typischerweise spürbar mehr FPS als ein Gaming-Notebook, weil Desktop-GPUs höher getaktet und besser gekühlt sind. Ein Laptop lohnt primär bei echtem Mobilitätsbedarf. Rechnest du den nötigen Monitor beim Desktop hinzu, bleibt der Tower für stationäres Spielen trotzdem meist die effizientere Wahl.