- Trockene Kajüte ist nicht gleich nasses Bootsdeck
- Die Empfehlungen sind Trockensauger für Innenräume, keine Geräte für Bilgenwasser, nasse Leinen oder feuchten Sand. Auch der Name Car+Boat bedeutet keine Freigabe zum Nasssaugen. Auf dem Boot solltest du Gerät und Ladezubehör trocken sowie gegen Verrutschen gesichert lagern.
- Die Bürste entscheidet bei Polstern mit
- Eine Fugendüse erreicht Sitzspalten, entfernt aber nicht automatisch tief sitzende Haare aus Textilien. Für Hundehaare und festsitzenden Schmutz ist eine motorisierte Mini-Bürste wie beim Dyson sinnvoll. Für lose Krümel auf glatten Flächen genügt meist eine einfache Bürsten- oder Fugendüse.
- Laufzeit und Lademöglichkeit gemeinsam betrachten
- Die maximale Akkulaufzeit gilt üblicherweise für einen sparsamen Betriebsmodus und sinkt bei höherer Leistung. Unterwegs ist ein passender Ladeanschluss deshalb ebenso wichtig wie die Laufzeit: USB-C erleichtert das Nachladen, während eine Ladestation einen geeigneten festen Stromanschluss braucht. Laden während der Fahrt bedeutet nicht automatisch, dass du gleichzeitig saugen kannst.
- Behältergröße gegen Stauraum abwägen
- Ein kleiner Handsauger passt leichter in knappe Staufächer, muss bei Sand und vielen Krümeln aber häufiger geleert werden. Der Kärcher CVH 2 fasst 150 ml, der Stihl SEA 20 dagegen 750 ml. Für die regelmäßige Reinigung mehrerer Sitzreihen lohnt sich der größere Behälter eher als für einzelne Krümel.
- Wechselakkus lohnen sich vor allem im vorhandenen System
- Mit einem Wechselakku kannst du nach dem Akkutausch weiterarbeiten, ohne die Ladepause abzuwarten. Das ist besonders sinnvoll, wenn du passende Akkus bereits für andere Geräte nutzt. Achte auf den Lieferumfang: Ein Gerät ohne Akku und Ladegerät ist nicht direkt einsatzbereit.
- Pascal, Airwatt und Motorleistung nicht gleichsetzen
- Pascal beschreiben den Unterdruck, Airwatt verbinden Luftstrom und Unterdruck, und die elektrische Wattzahl bezeichnet häufig nur die Leistungsaufnahme. Diese Zahlen lassen sich nicht direkt gegeneinander aufrechnen. Für die Auswahl zählen zusätzlich Düsenform, Luftführung, Filterzustand und der zu entfernende Schmutz.