- Saugen, Wischen oder beides?
- Reine Saugroboter sind auf maximale Saugleistung optimiert und eignen sich besonders für Teppichböden. Saug-Wisch-Kombinationen übernehmen zusätzlich die Nassreinigung von Hartböden, erfordern aber mehr Wartung. Wer hauptsächlich Parkett oder Fliesen hat, profitiert von einem Kombigerät; bei viel Teppich ist ein reiner Sauger oft die bessere Wahl.
- Navigationsart: Laser vs. Kamera
- LiDAR-Lasernavigation erstellt präzise Karten und arbeitet auch im Dunkeln zuverlässig. Kamerabasierte Systeme wie beim Dyson 360 Vis Nav sind ebenfalls präzise, können aber bei schlechten Lichtverhältnissen schwächeln. Für große oder mehrgeschossige Wohnungen ist Lasernavigation in der Regel die robustere Wahl.
- Servicestation: Komfort vs. Kosten
- Modelle mit Servicestation leeren den Staubbehälter automatisch, befüllen den Wassertank und reinigen die Wischpads. Hochwertige Stationen nutzen Heißwasser für die Wischpad-Reinigung, was hygienisch deutlich effektiver ist. Stationen erhöhen den Platzbedarf und den Anschaffungspreis erheblich – wer wenig Fläche hat oder selten wischt, kommt auch ohne aus.
- Saugleistung auf Teppich
- Nicht jeder Saugroboter kommt mit Hochflorteppichen zurecht. Achte auf Angaben zur maximalen Saugkraft in Pascal (Pa) und darauf, ob das Modell die Bürstenwalze bei Teppich automatisch anhebt. Modelle mit Anti-Tangle-Bürsten verheddern sich seltener in langen Fasern.
- Hinderniserkennung und Klettereigenschaften
- Günstigere Modelle stoßen gegen Hindernisse und fahren darüber; teurere erkennen Objekte per Kamera oder Infrarot und weichen aus. Für Haushalte mit Kabeln, Spielzeug oder Haustieren ist eine gute Hinderniserkennung wichtig. Auch die Fähigkeit, Türschwellen und dünne Teppichkanten zu überfahren, variiert stark zwischen den Modellen.
- App-Steuerung und Zonenreinigung
- Alle aktuellen Modelle lassen sich per App steuern und erlauben das Einzeichnen von Sperrzonen oder Reinigungsbereichen. Die Qualität der Apps unterscheidet sich jedoch: Roborock und Dreame gelten als besonders ausgereift. Wer Sprachassistenten wie Alexa oder Google Home nutzt, sollte die Kompatibilität vorab prüfen.