- Wärmepumpe ist heute Pflicht
- Kondenstrockner werden in Deutschland nicht mehr neu verkauft. Wärmepumpentrockner arbeiten mit deutlich niedrigeren Temperaturen, schonen die Wäsche und verbrauchen je nach Effizienzklasse bis zu 60 % weniger Strom als ältere Kondenstrockner. Achte mindestens auf Energieeffizienzklasse A++, besser A+++.
- Fassungsvermögen zum Haushalt passend wählen
- Für Singles und Paare reichen 7 kg. Familien ab drei Personen sollten zu 8 oder 9 kg greifen, um Wäsche in weniger Durchläufen zu trocknen. Ein zu kleiner Trockner läuft häufiger und verbraucht in der Summe mehr Strom.
- Feuchtigkeitssensor statt Zeitsteuerung
- Trockner mit Feuchtigkeitssensor beenden das Programm automatisch, wenn die Wäsche den gewünschten Trocknungsgrad erreicht hat. Das verhindert Übertrocknung, schont Fasern und spart Energie. Zeitgesteuerte Programme sind eine veraltete Technik und sollten vermieden werden.
- Aufstellort und Kondensatentsorgung
- Wärmepumpentrockner funktionieren auch in kühlen Kellern zuverlässig, da sie keine Außenluft benötigen. Prüfe, ob ein Ablaufschlauch angeschlossen werden kann – das erspart das regelmäßige Entleeren des Kondensatbehälters. Ablufttrockner sind nur sinnvoll, wenn ein Wanddurchbruch vorhanden ist.
- Wartungsaufwand realistisch einschätzen
- Alle Wärmepumpentrockner haben ein Flusensieb, das nach jedem Durchlauf gereinigt werden sollte. Zusätzlich muss das Wärmepumpenfach je nach Modell alle paar Monate gereinigt werden. Modelle mit selbstreinigendem Kondensator reduzieren diesen Aufwand, kosten aber mehr.
- Smarte Funktionen nur bei echtem Bedarf
- WLAN-Anbindung und App-Steuerung sind praktisch, wenn du Stromtarife mit variablen Preisen nutzt oder den Trockner aus der Ferne starten möchtest. Ohne stabiles Heimnetzwerk und passendem Tarif bringt die Funktion keinen messbaren Mehrwert und rechtfertigt keinen Aufpreis.