- A4 oder A3?
- Für Ausweise, Arbeitsblätter und Verträge reicht DIN A4. A3 lohnt sich, wenn du regelmäßig Poster, Bastelbögen, Speisekarten oder Zeichnungen laminierst. A3-Geräte verarbeiten auch kleinere Formate, brauchen aber mehr Stellfläche und oft etwas mehr Strom in der Aufheizphase.
- Folienstärke: 80 µm vs. 125 µm
- 80-µm-Folien sind flexibel und günstig – ideal für häufig genutzte Unterlagen. 125 µm wirken steifer und robuster, etwa für Ausweise oder Karten, die oft in der Hand liegen. Das Gerät muss die gewählte Stärke explizit unterstützen; zu dicke Folie in einem schwachen Einstiegsmodell führt zu Wellen oder Staus.
- Aufheizzeit und Durchlaufgeschwindigkeit
- Unter einer Minute Aufheizzeit und 250–300 mm/min Durchlauf spürst du den Unterschied, sobald du mehr als ein paar Blätter am Stück laminierst. Für den seltenen Einsatz zu Hause sind vier Minuten Aufheizen akzeptabel; im Büro sparen schnelle Geräte spürbar Wartezeit.
- Jam-Release und Einzug
- Ein Entriegelungshebel oder Rücklauffunktion rettet schief eingezogene Folien, ohne das Gehäuse zu zerlegen. Achte außerdem auf einen geraden, mittigen Einzug und lege die offene Folienseite zuerst ein – so verringerst du Blasen und schiefe Ränder.
- Heiß- vs. Kaltlaminieren
- Heißlaminieren ist der Standard und liefert die haltbarste Versiegelung. Kaltlaminieren (selbstklebende Folien oder spezieller Modus) eignet sich für hitzeempfindliche Motive wie bestimmte Fotos oder Thermopapier. Viele Alltagsgeräte können nur heiß – prüfe das, wenn du sensible Vorlagen hast.