- Akku, Kabel oder Benzin?
- Akku-Laubbläser sind leise genug für Wohngebiete, abgasfrei und ohne Kabelgewirr – die erste Wahl für die meisten Hausgärten. Kabelgeräte liefern Dauerleistung ohne Ladezeiten, brauchen aber eine Steckdose in der Nähe. Benziner sind heute im Privatgarten selten sinnvoll: laut, wartungsintensiv und in vielen Kommunen eingeschränkt.
- Nur blasen oder mit Saug- und Häckselfunktion?
- Reine Bläser sind leichter und günstiger – ideal, wenn du Laub auf Beete, unter Hecken oder auf den Kompost schiebst. 3-in-1-Geräte mit Sauger und Häcksler lohnen sich, wenn Laub von Wegen und Terrassen entsorgt werden muss: Das zerkleinerte Material braucht deutlich weniger Platz im Sack oder auf dem Kompost.
- Luftgeschwindigkeit und Volumen
- Angaben in km/h beschreiben die Geschwindigkeit am Rohrende, m³/h das geförderte Luftvolumen. Für trockenes Laub reichen oft 180–210 km/h; nasses Laub, Schotter und große Flächen profitieren von mehr Volumen und höherer Leistung (36 V oder starkes Kabelgerät). Stufen- oder Drehzahlregelung hilft, Kies und zarte Pflanzen nicht zu verwirbeln.
- Akkusystem und Laufzeit
- Auf höchster Stufe halten viele 18-V-Bläser nur 10–20 Minuten durch, auf niedriger Stufe deutlich länger. Wer schon ein System (Einhell Power X-Change, Bosch Power for All, Gardena P4A, Makita LXT) besitzt, sollte dabei bleiben – Ersatzakkus und Ladekompatibilität sparen Geld. Zweiter Akku oder 4,0-Ah-Zellen verlängern den Einsatz spürbar.
- Gewicht, Lautstärke und Nachbarschaft
- Unter 2 kg (ohne Akku) lassen sich Geräte länger einhändig führen. Werte unter etwa 90 dB gelten als vergleichsweise erträglich; trotzdem gelten in vielen Gemeinden Ruhezeiten (oft mittags und abends). Achte auf verstellbare Rohre und ggf. Tragegurt, wenn du größere Flächen regelmäßig bearbeitest.