- Altersempfehlung ernst nehmen – nicht nur die Untergrenze
- Bei sieben Jahren zählt vor allem die obere Altersangabe. Geräte nur bis 6 Jahre wiederholen oft Vorschul-Stoff (Farben, einfache Formen) und langweilen schnell. Modelle bis 8, 9 oder 12 Jahre bieten Stufen für Lesen, Einmaleins und Englisch, die zur zweiten Klasse passen.
- Laptop-Tastatur vs. reines Touch-Tablet
- Eine physische Tastatur hilft beim Buchstabieren und ersten Abschreiben von Wörtern. Touch-Geräte sind intuitiver und robuster im Kinderzimmer. 2-in-1-Modelle verbinden beides – sinnvoll, wenn du noch nicht weißt, welchen Bedienstil dein Kind bevorzugt.
- Geschlossene Lernwelt statt offenem Kindertablet
- Echte Lerncomputer laufen ohne App-Store und ohne freien Browser. Das reduziert Ablenkung und Kauf-in-App-Risiken. Offene Android-Kindertablets können mehr, brauchen aber elterliche Einrichtung, Kindersicherung und oft zusätzliche Lern-Apps.
- Inhaltstiefe: Anzahl allein reicht nicht
- 80 sehr kurze Minispiele können weniger bringen als 40 Programme mit mehreren Schwierigkeitsgraden. Achte auf nachvollziehbare Fächer (Deutsch-Rechtschreibung, Rechnen bis 100, Englisch-Vokabeln) und darauf, ob Fortschritt gespeichert oder Stufen freigeschaltet werden.
- Lautstärke, Akku und Mitnahme
- Kopfhöreranschluss oder lautstärkebegrenzte Boxen schonen Nerven in Bahn und Wartezimmer. Wechselakkus (Batterien) sind auf Reisen praktisch, fest verbaute Akkus oft bequemer im Alltag. Für den Schulweg zählt vor allem ein klappbares, relativ leichtes Gehäuse.