- Auflösung und Pixeldichte
- Die Auflösung sollte zur Monitorgröße passen: Full HD ist bei 24 Zoll noch scharf, bei 27 Zoll oder größer wirken Pixel sichtbar. QHD (2560×1440) ist der Sweet Spot für 27 Zoll, 4K empfiehlt sich ab 27 Zoll aufwärts. Für Textarbeit gilt: Je höher die Pixeldichte (ppi), desto weniger ermüdet das Auge.
- Panel-Technologie: IPS, VA oder OLED
- IPS-Panels bieten gute Farbtreue und weite Blickwinkel, haben aber begrenzten Kontrast. VA-Panels liefern tieferes Schwarz, neigen aber zu Ghosting bei schnellen Bewegungen. OLED-Monitore bieten nahezu unendlichen Kontrast und schnellste Reaktionszeiten, sind aber teurer und anfällig für Einbrennen bei statischen Bildinhalten.
- Bildwiederholrate für Gaming
- Für Büroarbeit und kreative Anwendungen reichen 60 Hz vollkommen aus. Gamer profitieren ab 144 Hz spürbar von flüssigeren Bewegungen; 240 Hz und höher sind vor allem im kompetitiven Bereich relevant. Adaptive-Sync-Technologien (FreeSync, G-Sync) reduzieren Tearing und sollten zur Grafikkarte passen.
- Anschlüsse und USB-C-Docking
- Wer einen Laptop nutzt, sollte auf USB-C mit Power Delivery achten: Ein Kabel überträgt Bild, Daten und lädt gleichzeitig. Mindestens 65 W PD sind für die meisten Laptops ausreichend, 90–96 W decken auch leistungsstarke Modelle ab. Ein integrierter USB-Hub spart zusätzliche Adapter.
- Ergonomie und Aufstellbarkeit
- Ein höhenverstellbarer Standfuß ist für ergonomisches Arbeiten unverzichtbar – die Oberkante des Monitors sollte auf Augenhöhe stehen. Pivot-Funktion (Hochformat-Drehung) ist für Entwickler und Textarbeit nützlich. Wer den Monitor an die Wand oder einen Arm montieren möchte, sollte auf VESA-Kompatibilität achten.
- HDR: Echte Implementierung vs. Marketing-Label
- Viele Monitore tragen ein HDR-Label, liefern aber keine überzeugende HDR-Darstellung. Erst ab DisplayHDR 600 (lokale Dimmung) oder OLED-Panels mit DisplayHDR True Black 400 ist HDR sichtbar besser als SDR. Günstige HDR10-Zertifizierungen ohne lokale Dimmung sind meist nur ein Marketing-Merkmal.