- VESA-Maß und Monitorgewicht prüfen
- Auf der Monitorrückseite oder im Handbuch stehen VESA-Bohrung (meist 75×75 oder 100×100) und Gewicht ohne Standfuß. Der Arm muss beides abdecken; plane 1–2 kg Reserve ein, damit die Feder nicht am Anschlag arbeitet. Gebogene Ultrawides sind oft schwerer als flache 27-Zoll-Modelle – hier zählt die reale kg-Angabe mehr als die Zollzahl.
- Gasfeder oder Constant Force statt reiner Gelenke
- Gasdruck- bzw. Constant-Force-Arme lassen sich einhändig auf Augenhöhe schieben und bleiben stehen. Rein mechanische Stahlgelenke sind günstiger, brauchen aber oft Werkzeug oder spürbare Kraft und eignen sich schlechter für häufiges Umpositionieren. Wer den Monitor mehrmals täglich bewegt, sollte zu Federtechnik greifen.
- Tischklemme, Grommet oder Wand
- Die Klemme ist Standard und setzt eine stabile Tischplatte (typisch ab ca. 1–5–6 cm, je nach Modell) und freien Rand voraus. Grommet-Montage nutzt eine Durchbohrung und sitzt mittig stabiler; Wandarme brauchen tragendes Mauerwerk. Glas-, Leichtbau- und sehr dünne Platten sind oft ungeeignet – Herstellerangaben zur Plattenstärke beachten.
- Reichweite, Neigung und Pivot
- Neben der Höhe entscheiden Auslegerlänge und Gelenkfreiheit darüber, ob der Screen bündig zur Wand, über der Tastatur oder im Hochformat steht. 360°-Schwenk und Pivot (90°-Drehung) sind für Dokumentenarbeit nützlich. Bei tiefen Schreibtischen und großen Diagonalen die Reichweite gegen die Monitortiefe rechnen, sonst stößt der Rahmen an die Wand.
- Single- vs. Dual-Arm
- Ein starker Single-Arm ist die bessere Wahl für einen großen Hauptmonitor; Dual-Arme lohnen, wenn zwei ähnlich große Displays dauerhaft nebeneinander stehen. Kombiniere keine zwei schweren 32-Zoll-Geräte an schwachen Doppelarmen unter 9 kg je Seite. Für Laptop plus Monitor sind oft Single-Arm plus separate Notebook-Halterung klarer als ein überladener Dual-Arm.
- Kabelkanal und Langzeitqualität
- Clips oder Kanäle entlang des Arms verhindern Zug an HDMI- und Stromkabeln und halten den Schreibtisch frei. Bei Dauerbetrieb zählen Metallgelenke, nachstellbare Federn und lange Herstellergarantien stärker als der Anschaffungspreis. Billigarme mit viel Kunststoff neigen nach Monaten unter Last eher zum Absacken.