- Displaygröße und Lesbarkeit
- Ein Display ab 6 Zoll erleichtert das Lesen von Texten und das Tippen erheblich. Wichtiger als die reine Größe ist die maximale Helligkeit: Mindestens 600 cd/m² sorgen für gute Lesbarkeit im Freien. AMOLED-Panels bieten in der Regel höhere Kontraste als LCD-Displays.
- Vereinfachter Modus und Barrierefreiheit
- Viele Android-Smartphones bieten einen vereinfachten Modus mit größeren Symbolen, reduzierter App-Auswahl und größerer Schrift. Prüfe, ob dieser Modus ab Werk verfügbar ist oder erst eingerichtet werden muss. iOS bietet umfangreiche Barrierefreiheitsoptionen, die tief ins System integriert sind.
- SOS- und Notfallfunktionen
- Eine SOS-Funktion, die bei Betätigung automatisch Notfallkontakte alarmiert, ist für Senioren besonders wertvoll. Spezielle Seniorengeräte haben dafür eine dedizierte Taste. Bei Standard-Smartphones lässt sich diese Funktion über die Einstellungen oder Apps einrichten – das erfordert jedoch einmaligen Aufwand.
- Akkulaufzeit
- Ein Akku mit mindestens 4.500 mAh ermöglicht in der Regel einen vollen Tag Nutzung ohne Laden. Für Senioren, die das Laden vergessen könnten, sind Geräte mit 5.000 mAh oder mehr empfehlenswert. Kabelloses Laden ist ein praktisches Komfort-Extra, das das Einstecken von Kabeln überflüssig macht.
- Robustheit und Schutzklasse
- Eine IP67- oder IP68-Zertifizierung schützt das Gerät vor versehentlichem Wasserkontakt – etwa beim Abwaschen oder bei Regen. Gehärtetes Glas (z. B. Gorilla Glass) reduziert das Risiko von Displaybrüchen bei Stürzen. Ein Schutzhülle ist dennoch empfehlenswert.
- Software-Langlebigkeit
- Smartphones sollten mindestens 4 Jahre mit Sicherheitsupdates versorgt werden, damit das Gerät langfristig sicher bleibt. Google Pixel-Geräte bieten derzeit mit 7 Jahren die längste Garantie. Samsung und Apple liegen bei 5–7 Jahren. Günstige Senioren-Spezialgeräte haben hier oft kürzere Supportzeiträume.