- Kapazität nach Camping-Szenario wählen
- Wattstunden entscheiden, wie lange Geräte laufen. Für Handy, Lampe und Laptop reichen oft 200–300 Wh. Kompressor-Kühlbox über Nacht plus Ladeelektronik zielen eher auf 800–1.000 Wh. Mehrtägige Van-Trips ohne Landstrom profitieren von 2 kWh aufwärts oder erweiterbaren Systemen.
- Dauerleistung und Einschaltströme
- Die AC-Dauerleistung muss zum hungrigsten Gerät passen – Wasserkocher, Haartrockner oder Induktionskochfeld brauchen deutlich mehr als LED und Router. Kurzzeitige Boost-/X-Boost-Modi helfen bei Anlaufströmen, ersetzen aber keine ausreichende Nennleistung für Dauerbetrieb.
- Gewicht, Griffe und Rollen
- Am Zeltplatz zählt jeder Meter Tragweg. Unter etwa 15 kg mit guten Griffen bleiben Stationen handlich. Ab 20 kg ohne Rollen wird der Transport unangenehm – dann eher stationär im Fahrzeug lassen oder Modelle mit Rollenwahl prüfen.
- Solar, Auto und Netz als Ladewege
- Camping ohne Hook-up lebt von Solar und 12-V-Ladung während der Fahrt. Achte auf realistische Solareingangsleistung, passende MC4-/Herstellerkabel und ob Kfz-Ladekabel im Lieferumfang ist. Schnelle Netzladung lohnt sich vor der Abreise und auf Campingplätzen mit Stromsäule.
- LiFePO4, Zyklen und nutzbare Wh
- LiFePO4-Zellen vertragen in der Regel mehr Vollzyklen und sind thermisch robuster als viele NMC-Varianten – relevant bei häufigem Saisonbetrieb. Hersteller-Nennkapazität ist oft optimistisch; unabhängige Tests nennen teils 10–20 % weniger nutzbare Energie. Plane Verbrauch mit Puffer.
- Anschlüsse am Campingplatz
- Mindestens eine, besser mehrere Schuko-Steckdosen, USB-C mit hoher Wattzahl und ein 12-V-Ausgang decken Kühlbox-Adapter, Drohnen, E-Bike-Ladegeräte und Licht ab. App-Monitoring hilft, Restkapazität über Nacht im Blick zu behalten, ersetzt aber keine realistische Verbrauchsrechnung.