- Rundstrahler oder Flächenstrahler
- Rundstrahler (typisch 100–150 W) bündeln die Wärme auf ein kreisrundes Feld und eignen sich für Nacken, Stirn, Nebenhöhlen oder einzelne Gelenke. Flächenstrahler mit rund 300 W decken deutlich größere Areale ab – etwa den gesamten oberen Rücken oder die Oberschenkel. Wähle die Bauart nach der Körperregion, die du am häufigsten behandeln willst.
- Leistung und Bestrahlungsfeld
- Die Wattzahl allein sagt nicht alles: Entscheidend ist, wie groß die Fläche ist, die bei sinnvollem Abstand noch spürbar erwärmt wird. Für punktuelle Anwendungen reichen 100–150 W. Für Rücken und Schultern sind 300-W-Flächenstrahler die praxisnähere Wahl. Halte dich an den vom Hersteller genannten Mindestabstand (häufig 30–50 cm).
- Filterglas und UV-Schutz
- Gutes Frontglas filtert unerwünschte UV-Anteile und schützt Haut und Augen besser als billige Klar- oder Pressgläser ohne deklarierten Schutz. Bei Flächenstrahlern ist Keramikglas mit integriertem UV-Schutz ein klares Qualitätsmerkmal. Für Gesichtsanwendungen zusätzlich die Augen schließen und eine geeignete Schutzbrille nutzen.
- Timer und Sicherheitsfunktionen
- Empfohlene Sitzungen dauern in der Regel 10 bis maximal 15 Minuten. Ein integrierter Timer mit Abschaltautomatik verhindert Überhitzung der Haut und schont das Leuchtmittel. Achte außerdem auf Kippsicherheit, ausreichende Belüftung und Überhitzungsschutz – vor allem bei Geräten, die du unbeaufsichtigt auf dem Nachttisch stehen lässt.
- Ergonomie und Aufstellung
- Ein stufenlos neigbarer Kopf und ein stabiler Standfuß entscheiden darüber, ob du Nacken, unteren Rücken oder Knie im Sitzen treffsicher erreichst. Prüfe die Kabellänge und den Platzbedarf: Flächenstrahler brauchen mehr Stellfläche, Rundstrahler sind handlicher für kleine Badezimmer oder Reisen.