- Helligkeit und Lichtstrom
- Für einen einzelnen Schreibtischplatz sind etwa 400–600 Lumen ein praxisnaher Richtwert, damit Tastatur und Unterlagen ohne harte Schatten ausgeleuchtet sind. Modelle unter 300 Lumen eignen sich eher als Zusatzlicht oder für sehr kleine Flächen. Achte auf die Angabe in Lumen statt nur auf Watt – bei LEDs sagt die Leistung allein wenig über die Helligkeit aus.
- Farbtemperatur und CCT
- Warmweiß um 2700–3000 K wirkt gemütlich, ermüdet abends weniger, ist aber für Detailarbeit weniger kontrastreich. Neutral- bis Kaltweiß (4000–6500 K) unterstützt Konzentration und Schriftlesen. CCT-Modelle mit stufenloser oder mehrstufiger Umschaltung sind flexibler, wenn du morgens arbeitest und abends liest.
- Verstellmechanik
- Ein höhen- und neigbarer Arm oder ein stabiler Flexhals entscheidet, ob das Licht wirklich auf dem Arbeitsbereich landet und nicht blendet. Prüfe, ob die Gelenke nach dem Ausrichten halten, ohne nachzusacken. Klemmfüße sparen Platz, brauchen aber eine ausreichend dicke Tischkante; schwere Sockel stehen stabiler auf Glas- oder Rollcontainern.
- Bedienung und Stromversorgung
- Touch- oder Sensorflächen am Fuß sind im Alltag angenehmer als winzige Schalter am Kabel. USB-Versorgung ist praktisch am Monitor oder der Powerstation, liefert aber oft weniger Reserve für sehr helle Module. Für den festen Arbeitsplatz bleibt ein Netzteil mit stabiler Spannung die zuverlässigere Lösung.
- Blendung und Farbwiedergabe
- Eine opale oder abgedeckte Lichtscheibe reduziert direkte Blendung gegenüber nackten LED-Punkten. Ein CRI/Ra ab 80 ist für Büroarbeit in Ordnung; wer Farben am Bildschirm oder an Druckvorlagen beurteilt, sollte eher Ra 90 anstreben. Positioniere die Leuchte seitlich zur Schreibhand, damit du nicht in den eigenen Schatten arbeitest.