- Scheine oder Münzen – oder beides?
- Banknotenzähler und Münzzähler sind grundverschiedene Geräteklassen. Wer hauptsächlich Scheine verarbeitet, braucht keinen Münzsortierer – und umgekehrt. Kombinierte Geräte existieren kaum; plane daher, ob du ein oder zwei separate Geräte benötigst.
- Stückzählung vs. Wertzählung
- Stückzähler ermitteln nur die Anzahl der Scheine, nicht den Gesamtbetrag. Wertzähler erkennen die Denomination jedes Scheins und addieren den Gesamtwert automatisch. Für die Kassenabrechnung spart Wertzählung erheblich Zeit – setzt aber voraus, dass das Gerät die jeweilige Währung kennt.
- Umfang der Falschgelderkennung
- Einfache Geräte prüfen nur per UV-Licht, was nicht ausreicht, um professionell gefälschte Scheine zu erkennen. Empfehlenswert sind mindestens UV- und MG-Prüfung (magnetische Tinte). Professionelle Geräte ergänzen IR-, Format-, Stärken- und Wasserzeichenprüfung. EZB-zertifizierte Geräte bieten die höchste Sicherheit.
- Zählgeschwindigkeit und Tagesvolumen
- Für einen kleinen Laden reichen 600–1.000 Scheine pro Minute problemlos aus. Wer täglich mehrere tausend Scheine verarbeitet – etwa im Großhandel oder in der Gastronomiekette – sollte auf Geräte ab 1.000 Noten/min setzen und auf eine ausreichende Stapelkapazität achten.
- Mobiler Einsatz: Akkubetrieb beachten
- Wer auf Märkten, Messen oder ohne feste Steckdose arbeitet, benötigt ein Gerät mit Akkubetrieb. Nur wenige Modelle bieten das – etwa die Olympia NC 452. Achte auf die angegebene Akkulaufzeit und ob ein Netzteil als Fallback mitgeliefert wird.
- Wartung und Reinigung
- Geldzählmaschinen verschmutzen durch Staub und Abrieb von Banknoten. Reinigungskarten und regelmäßige Wartung verlängern die Lebensdauer deutlich. Achte auf Verfügbarkeit von Ersatzteilen und Kundendienst – besonders bei günstigeren No-Name-Geräten oft ein Problem.