- Solo, Grill oder Heißluft?
- Eine Solo-Mikrowelle erzeugt nur Mikrowellenstrahlung – ideal zum Erhitzen, Auftauen und einfachen Garen. Grill- oder Kombi-Geräte bräunen und knuspern zusätzlich, kosten mehr, brauchen oft mehr Anschlussleistung und sind aufwendiger zu reinigen. Wenn du keinen Grill brauchst, sparst du mit Solo Geld, Platz und Komplexität.
- Garraum und Stellmaß
- 20 Liter reichen für Teller, Schalen und kleine Schüsseln; ab 23 Litern passen größere Dinner-Teller und Familienportionen besser. Miss vor dem Kauf Nischenbreite, -höhe und -tiefe inklusive Lüftungsabstand zur Wand. Der Drehteller-Durchmesser sagt oft mehr über nutzbares Volumen aus als die Literangabe allein.
- Watt-Zahl und Leistungsstufen
- 700 Watt sind der Einstieg und genügen für Getränke und Reste, dauern bei dichteren Speisen länger. 800 Watt sind der Alltags-Sweetspot; 1000 Watt plus Inverter lohnen sich, wenn du häufig größere Mengen oder empfindliche Lebensmittel erwärmst. Wichtiger als die Maximalwatt ist eine sinnvolle Stufenwahl bzw. stufenlose Regelung.
- Mechanisch oder elektronisch
- Drehregler ohne Menü sind robust, schnell und günstig – perfekt, wenn du nur Zeit und Stufe brauchst. Elektronik mit Display liefert Sekundengenauigkeit, Speicherrezepte, Kindersicherung und oft bessere Auftauautomatik. Für WG und Zweitgerät reichen Mechanikmodelle; in der Familienküche zahlt sich Elektronik meist aus.
- Innenraum und Reinigung
- Glatte Keramik- oder hochwertige Lackflächen lassen sich feucht auswischen, sobald Spritzer noch frisch sind. Vermeide scheuernde Mittel und Metallschwämme. Abdeckhauben reduzieren Spritzer erheblich und halten den Garraum länger hygienisch – unabhängig vom Modell.