- 10.000 Lux immer zusammen mit dem Abstand betrachten
- Lux beschreibt die Beleuchtungsstärke an einem bestimmten Ort, nicht die gesamte Lichtleistung einer Lampe. Die TL 30 erreicht 10.000 Lux bei etwa 10 cm, die TL 85 bei etwa 25 cm. Wähle deshalb nach deinem tatsächlich möglichen Sitzabstand statt allein nach der größten Zahl auf der Verpackung.
- Leuchtfläche und Aufstellung auf deinen Alltag abstimmen
- Eine größere Leuchtfläche erleichtert die Positionierung, ersetzt aber keine ausreichende Beleuchtungsstärke am Auge. Prüfe, ob die Lampe beim Frühstück oder neben deinem Arbeitsplatz nah genug stehen kann, ohne den Blick zu blockieren. Für häufige Ortswechsel ist eine kompakte Bauform wie bei der TL 30 praktischer.
- Timer und Dimmer erfüllen unterschiedliche Aufgaben
- Ein Timer hilft dir, die vorgesehene Anwendungsdauer einzuhalten. Ein Dimmer macht die Lampe vielseitiger, reduziert aber normalerweise auch die Beleuchtungsstärke. Für eine Anwendung mit 10.000 Lux musst du die dafür vorgesehene Einstellung und den passenden Abstand nutzen.
- Farbtemperatur nicht mit therapeutischer Lichtmenge verwechseln
- Warmweißes Licht kann für die allgemeine Beleuchtung angenehmer sein, sagt aber nichts über die erreichten Lux aus. Die drei Farbtemperaturen der TL 35 und der Abendmodus der Halo erweitern die Nutzungsmöglichkeiten. Sie bedeuten nicht, dass jede Einstellung dieselbe Wirkung wie der helle Tageslichtmodus hat.
- Anwendungszeit und Regelmäßigkeit einplanen
- Bei 10.000 Lux sind häufig etwa 30 Minuten am Morgen vorgesehen; maßgeblich bleiben die Bedienungsanleitung und gegebenenfalls ärztliche Empfehlungen. Bei größerem Abstand sinkt die Beleuchtungsstärke, sodass dieselbe Anwendungsdauer nicht einfach übernommen werden kann. Eine Lampe, die du täglich sinnvoll aufstellen kannst, ist hilfreicher als eine stärkere, die im Schrank bleibt.
- Gesundheitliche Grenzen berücksichtigen
- Für die Lichttherapie ist UV-Strahlung nicht erforderlich; UV-Lampen und Solarien sind keine Alternativen. Bei Augenerkrankungen, bipolarer Störung oder Medikamenten, die die Lichtempfindlichkeit erhöhen, solltest du die Anwendung vorher ärztlich abklären. Schau nicht dauerhaft direkt in die Lichtquelle und lass anhaltende depressive Beschwerden medizinisch beurteilen.