- 10.000 Lux nur mit Abstandsangabe bewerten
- Die Angabe „10.000 Lux“ gilt immer für einen definierten Abstand zur Leuchtfläche – häufig 10, 15 oder 20 cm. Weichst du weiter zurück, sinkt die Beleuchtungsstärke stark ab. Achte in der Produktbeschreibung auf die Lux-Abstand-Tabelle und plane deinen Sitzplatz so, dass du den Nennabstand realistisch einhalten kannst.
- LED oder Leuchtröhre
- LED-Modelle sind flacher, oft dimmbar, langlebiger und starten ohne Flackern. Röhrengeräte wie die TL 90 liefern eine sehr große, gleichmäßige Fläche und sind häufig als Medizinprodukt deklariert, brauchen aber mehr Platz und können schwerer sein. Für den Schreibtisch alltagstauglich sind in der Regel dimmbare LEDs.
- Farbtemperatur und Tageszeit
- Therapeutisch üblich sind rund 6.500 K (kühles Tageslicht). Modelle mit CCT oder mehreren Lichtfarben erlauben morgens aktivierendes, abends wärmeres Licht – praktisch, wenn die Lampe auch als Arbeits- oder Abendlicht dient. Rein therapeutische Sitzungen profitieren vor allem von hoher Lux-Zahl und ausreichend großer Fläche.
- Timer, Neigung und Aufstellort
- Sitzungen dauern je nach Intensität und Abstand oft 20–60 Minuten. Ein Timer mit Abschaltung verhindert, dass die Lampe unbeaufsichtigt weiterläuft. Ein neigbarer Fuß oder eine stabile Aufstellung schräg oberhalb der Blickrichtung reduziert Blendung. Lange Netzkabel oder Akku/USB-C entscheiden, ob du flexibel zwischen Küche, Schreibtisch und Sofa wechseln kannst.
- UV-frei, flimmerfrei, Sicherheit
- Seriöse Tageslichtlampen arbeiten UV-frei und sollten kein störendes Flimmern erzeugen. Achte auf stabile Standfüße, moderate Oberflächentemperatur nach längerem Betrieb und – wenn dir die formale Einordnung wichtig ist – auf den Medizinprodukt-Status. Sehr günstige No-Name-Lampen ohne nachvollziehbare Lux-Messung solltest du meiden.