- Sägeblatt-Durchmesser und Motorleistung
- Im Heimwerker-Segment sind 210 mm Einstieg und 250/254 mm der sinnvolle Standard. 2.000 W-Klasse mit 250 mm deckt Spanplatte, MDF, OSB und übliches Bauholz ab. Deutlich schwächere Mini-Sägen mit 200 W sind für Modellbau gedacht, nicht für Möbelplatten.
- Schnitthöhe und Schnittbreite
- Plane nach dem dicksten Werkstück, das du stehend sägst: 70 mm reichen für viele Bretter, 85 mm geben Reserven bei Bohlen und Stapel. Die nutzbare Schnittbreite hängt vom Parallelanschlag und von Tischverbreiterungen ab – ohne stabile Verbreiterung werden breite Platten unhandlich und ungenau.
- Anschläge, Tisch und Präzision
- Ein verwindungsarmer Sägetisch, ein parallel bleibender Längsanschlag und ein brauchbarer Winkel-/Gehrungsanschlag entscheiden über saubere Kanten. Prüfe, ob der Anschlag sich verklemmt, wackelt oder nach dem Festziehen wandert – das ist bei DIY-Geräten der häufigste Schwachpunkt und lässt sich oft nur mit Nacharbeit oder Zubehör verbessern.
- Sicherheit und Absaugung
- Spaltkeil, Blade-Guard, Push-Stick-Nutzung und Not-Aus bzw. Unterspannungsauslösung sind Pflichtdenken, nicht Kür. Ein Absaugstutzen zum Werkstattsauger reduziert Feinstaub massiv; ohne Absaugung wird die Säge schnell zur Staubquelle, besonders bei MDF und Spanplatte.
- Untergestell, Platz und Transport
- Mit Untergestell arbeitest du auf ergonomischer Höhe und stabiler. Kompaktmodelle ohne Gestell sparst du Platz, brauchst aber eine ebene, stabile Werkbank. Wenn die Säge zwischen Keller und Garage wandert, zählen Gewicht, Tragegriffe und klappbare Gestelle mehr als reine Tischgröße.