- Netz oder Akku?
- Für die feste Werkstatt ist 230-V-Netz die erste Wahl: konstante Leistung, keine Pausen zum Laden. Akku-Tischkreissägen lohnen sich, wenn du häufig ohne Steckdose arbeitest – etwa im Rohbau. Plane dann ausreichend Akkukapazität im gleichen System ein, sonst wird der Betrieb unwirtschaftlich.
- Sägeblattdurchmesser und Schnitttiefe
- Häufige Größen sind 200, 216 und 254 mm. Mehr Durchmesser bedeutet in der Regel mehr maximale Schnitttiefe und ruhigeren Lauf in dickeren Querschnitten. Prüfe die Angaben bei 90° und 45°: Für Konstruktionsvollholz brauchst du realistisch oft 65–70 mm und mehr bei 90°.
- Tisch, Anschlag und Schiebeschlitten
- Parallelanschlag und steifer Tisch entscheiden über Maßhaltigkeit. Leichte Blech- und Kunststoffkonstruktionen reichen für Gelegenheitsarbeiten; Grauguss und ein geführter Schiebeschlitten zahlen sich aus, sobald du Serienschnitte, Gehrungen und breitere Platten exakt wiederholen willst.
- Mobilität versus Standfestigkeit
- Unter 30 kg mit Tragegriffen oder klappbarem Untergestell eignet sich eine Säge für Baustellenwechsel. Ab etwa 80–90 kg mit massivem Tisch gewinnst du Laufruhe und Präzision, verlierst aber Flexibilität. Kläre vorher Aufstellort, Etagen und ob ein Untergestell mit Rollen nötig ist.
- Absaugung und Sicherheit
- Ein Absaugstutzen am Gehäuse und idealerweise am Blattschutz reduziert Feinstaub spürbar – wichtig in geschlossenen Räumen. Serienmäßig sollten Sägeblattschutz, Spaltkeil und Schiebestock vorhanden sein. Not-Aus und saubere Kabelführung sind bei stationären Maschinen Pflicht.