- Solar-, Stativ- oder Standdusche?
- Solarduschen speichern Wasser in einem dunklen Tank und erwärmen es über Sonnenstrahlung – ideal am Pool, wenn du warm duschen willst und etwas Wartezeit akzeptierst. Stativduschen hängen direkt am Gartenschlauch, liefern nur Kaltwasser, sind aber günstig, mobil und in Minuten aufgebaut. Standduschen mit Bodenplatte wirken fester und eignen sich für dauerhafte Plätze, oft ohne eigenen Warmwassertank.
- Tankvolumen und Aufheizzeit
- Bei Solarduschen entscheiden 20 bis 40 Liter über die Nutzungsdauer: 35 Liter reichen für mehrere kurze Abspülgänge, nicht für lange Wellness-Duschen. Dunkle Tanks und direkte Mittagssonne verkürzen die Aufheizzeit; im Schatten oder bei Bewölkung bleibt das Wasser kühl. Ein Mischhahn oder separater Kaltwasserzulauf hilft, die Temperatur zu dosieren.
- Standort, Untergrund und Frost
- Stelle die Dusche windgeschützt und möglichst sonnig auf. Stative brauchen ebenen Rasen oder Spikes; schwere Säulen und Modelle mit Bodenplatte stehen sicherer auf Platten oder verdichtetem Untergrund. Vor dem ersten Frost Tank und Leitungen vollständig entleeren, Armaturen trocknen und – falls vorhanden – die Schutzhaube nutzen, sonst drohen Risse und undichte Ventile.
- Anschluss und Wasserdruck
- Die meisten Gartenduschen nutzen den Standard-Gartenschlauchanschluss (z. B. Click-System). Der Komfort hängt vom Haus- oder Brunnenwasserdruck ab: zu wenig Druck ergibt nur ein Rinnsal, zu viel belastet billige Armaturen. Achte auf dichtende Dichtungen und schalte den Zulauf nach Gebrauch ab, damit der Schlauch nicht dauerhaft unter Druck steht.
- Material und Pflege
- Kunststoff-Solarduschen sind leicht und preiswert, können aber ausbleichen und bei Hitze weicher werden. Edelstahl und WPC wirken langlebiger und pflegeleichter, kosten aber mehr. Kalk und Chlorreste an Kopf und Hahn regelmäßig abwischen; bewegliche Teile nicht mit Gewalt verdrehen, wenn Sand im Gewinde steckt.