- Leistung und realistische Raumgröße
- Herstellerangaben wie „bis 26 m²“ gelten meist für gut gedämmte Räume und Zusatzbetrieb, nicht als alleinige Altbau-Heizung. Plane grob 50–100 W pro m² je nach Dämmstandard und Außentemperatur. Lieber eine passende Platte mit Thermostat als dauerhaft überdimensionierten Dauerläufer.
- Thermostat und Steuerung
- Ohne Temperaturregelung läuft die Infrarotplatte oft unnötig lange. Achte auf Modelle mit Steckdosen-Thermostat, Funk- oder App-Steuerung und idealerweise Wochenprogramm. Das senkt den Stromverbrauch spürbar und verhindert Überhitzung in kleinen Räumen.
- Montage: Wand, Decke oder mobil
- Wand- und Deckenmontage nutzen die Strahlung gleichmäßiger und halten die Fläche frei. Deckenmontage eignet sich gut über Sitz- oder Arbeitsbereichen. Mobile Standgeräte sind flexibel, aber oft weniger effizient und stolperanfällig – für Dauerbetrieb eher die feste Montage wählen.
- Stromkosten und Einsatzzweck
- Infrarot heizt Personen und Oberflächen, nicht primär die Luft. Sinnvoll als Ergänzung, in Bädern, Hobbyräumen oder bei kurzer Nutzungsdauer. Bei ganztägigem Betrieb in großen, schlecht gedämmten Räumen können die Stromkosten hoch ausfallen – dann lohnt der Vergleich mit Wärmepumpe oder zentraler Heizung.
- Sicherheit und Oberfläche
- Qualitätsplatten bleiben an der Vorderseite handwarm bis heiß, je nach Leistung. Auf IP-Schutz achten, wenn Feuchträume geplant sind, und Mindestabstände zu Möbeln einhalten. Überhitzungsschutz und stabile Aufhängung sind Pflicht, besonders bei Deckenmontage.