- Roter oder grüner Laser?
- Grünes Laserlicht erscheint dem Auge bei gleicher Leistung heller und bleibt in hellen Räumen sowie auf dunklen Untergründen länger erkennbar. Rote Laser sind günstiger und sparsam im Stromverbrauch – für kleine, abgedunkelte Räume völlig ausreichend. Wer tagsüber an großen Flächen arbeitet, profitiert klar von Grün.
- Genauigkeit richtig einordnen
- Angaben wie ± 0,3 mm/m bedeuten: Auf 10 m Distanz darf die Linie um etwa 3 mm abweichen. Für Fliesen, Küchenzeilen und Trockenbau reichen ± 0,3–0,4 mm/m in der Regel aus. Präzisere Werte lohnen sich vor allem bei langen Fluchten, Metallbau oder wenn mehrere Gewerke auf dieselbe Referenz arbeiten.
- Selbstnivellierung und Neigungsmodus
- Pendelsysteme richten die Linien innerhalb weniger Sekunden waagerecht und senkrecht aus, sobald das Gerät grob gerade steht – typisch im Bereich von ± 3–4°. Für Gefälle, Treppen oder Geländer brauchst du zusätzlich einen sperrbaren Neigungs- bzw. Manual-Modus, der das Pendel fixiert.
- Reichweite und Empfänger
- Ohne Empfänger sind 10–15 m im Innenraum üblich, grüne 360°-Geräte schaffen oft 20–30 m. Im Freien oder bei greller Beleuchtung wird die Linie schnell unsichtbar – dann hilft ein passender Laserempfänger, der die Reichweite vervielfachen kann. Achte darauf, dass Empfänger und Laser kompatibel sind.
- Stromversorgung und Stativ
- AA-Batterien sind unkompliziert und überall nachkaufbar; Akkusysteme lohnen sich bei Dauerbetrieb oder wenn du bereits passende Akkus hast. Ein 1/4-Zoll-Gewinde passt auf Fotostative, 5/8 Zoll ist Baustellenstandard. Für Decken- und Wandarbeiten sind Klemmen, Magnetplatten oder Teleskopstangen oft praktischer als nur ein Bodenstativ.