- Messbereich und Einsatzort
- Für Wohnung, Möbel und Innenausbau genügen 30–50 m. Wer regelmäßig Hallen, Fassaden oder Grundstücksgrenzen misst, profitiert von 80–100 m und besserer Zielhilfe. Beachte: Die maximale Reichweite gilt oft nur bei idealen Reflexionsflächen – dunkle oder raue Wände verkürzen die praktische Distanz spürbar.
- Genauigkeit richtig einordnen
- Angaben wie ±1,5 mm sind typische Werte unter Normbedingungen, nicht die Garantie bei jedem Untergrund und jeder Temperatur. Für Fliesen, Trockenbau und Möbelbau ist ±1,5–2 mm völlig ausreichend. Präzisionsarbeiten (z. B. Maschinenfundamente) brauchen ruhige Haltung, Referenzkante und ggf. Stativadapter.
- Schutzart und Gehäuse
- IP54 schützt vor Staub und Spritzwasser im Alltag; IP65 ist die deutlich robustere Wahl für Rohbau, Außenarbeit und groben Transport im Koffer. Gummierte Ecken und ein fester Batteriefachverschluss verlängern die Lebensdauer mehr als reine Marketing-Angaben zur „Stoßfestigkeit“.
- Bluetooth und Dokumentation
- Ohne App reicht ein gutes Display mit Speicher. Mit Bluetooth sparst du Zeit beim Aufmaß: Maße wandern in Skizzen, PDFs oder CAD-nahe Apps. Prüfe vor dem Kauf, ob die Hersteller-App unter iOS und Android stabil läuft und ob du die Funktion wirklich nutzt – sonst zahlst du für Ballast.
- Laserfarbe und Ablesbarkeit
- Rote Laser sind Standard und sparsam im Verbrauch. Grüne Laser sind bei Tageslicht oft besser sichtbar, kosten aber mehr und brauchen teils mehr Energie. Für dunkle Keller und Innenräume ist Rot völlig ausreichend; bei Außenmessungen zählt vor allem ein gut ablesbares Display und ein sauberer Zielpunkt.