- RTK vs. Draht vs. reines Vision/LiDAR
- RTK korrigiert Satellitendaten über eine Referenz und ermöglicht Zentimeter-Positionierung ohne Begrenzungskabel. Reine Vision- oder LiDAR-Systeme ohne RTK kartieren oft ohne Station, können aber bei Regen, Tau oder eintönigen Rasenflächen schwächeln. Klassischer Begrenzungsdraht bleibt robust, kostet aber Verlegezeit und erschwert Umplanungen.
- Referenzstation und Satellitensicht
- Die meisten RTK-Modelle brauchen eine fest montierte Station mit Strom und möglichst freiem Himmel. Enge Innenhöfe, hohe Hecken und Metalldächer verschlechtern den Fix. Kombis aus RTK und LiDAR/Vision (z. B. O800, M9 Pro, Navimow) sind robuster, wenn Satelliten kurz aussetzen.
- Flächenangabe realistisch wählen
- Herstellerwerte gelten meist für einfache, ebene Rechtecke und günstige Schnittintervalle. Mit Inseln, Engstellen und täglichem Mähen solltest du 20–40 % Reserve einplanen: 600-m²-Roboter eher bis 400–450 m² komplexer Garten, 800-m²-Geräte bis grob 550–650 m².
- Steigung, Antrieb und Untergrund
- Standard-Zweirad-Antriebe schaffen typische Hausgarten-Hänge; bei rutschigem Boden, Spurrillen oder dauerhaft über 20–25 % Steigung lohnt Allrad (z. B. i205 AWD). Kettenantriebe transportieren Mulch gut, sind aber wartungsintensiver und in Foren anfälliger für Dauerlast-Themen.
- Hinderniserkennung und Tierschutz
- Kameras, Ultraschall und KI-Modelle erkennen Bälle, Spielsachen und teilweise Igel besser als reine Stoßsensoren. Nachts oder bei nasser Linse sinkt die Erkennungsrate – beheizte oder entspiegelte Kameras helfen. Sperrzonen für Beete und Teiche legst du trotzdem manuell in der App an.
- App, Zonen und Wartung
- Achte auf Mehrzonen, Zeitpläne, Korridore und Firmware-Updates. Messerwechsel, Reinigung der Sensoren und Winterlagerung bleiben Pflicht. Garagen schützen Akku und Elektronik; Ersatzmesser und Stationsteile sollten in DE lieferbar sein.