- Mit oder ohne Akku
- Reine Solarpumpen starten und stoppen mit der Sonne – günstig und wartungsarm, aber unruhig bei Wolken. Modelle mit Akku-Puffer halten Fontäne oder Belüftung einige Stunden bei Bewölkung oder in der Dämmerung am Laufen. Für sichtbare Wasserspiele im Sitzbereich lohnt der Akku oft; für reine Umwälzung am sonnigen Standort reicht Direktbetrieb.
- Solarleistung und Fördermenge
- Die Wattzahl des Panels bestimmt, wie stabil die Pumpe bei nicht idealer Sonne zieht. Für Vogelbäder und Mini-Schalen genügen oft 2,5–6,5 W; Gartenteiche mit spürbarer Fontäne brauchen eher 8–12 W, größere Becken profitieren von 20 W und Fördermengen um 600–1200 l/h. Herstellerangaben zur Förderhöhe gelten meist bei voller Sonne und kurzer Schlauchlänge.
- Filter oder reine Springbrunnenpumpe
- Sets mit Schwamm-, Keramik- oder Biokammer-Filter halten groben Schmutz zurück und entlasten das Teichwasser optisch. Reine Springbrunnenpumpen sind leichter und günstiger, verstopfen aber schneller bei Laub und Algen. Bei fischbesetzten oder stark belaubten Teichen ist die Filter-Kombi spürbar alltagstauglicher.
- Düsen, Schlauch und Montage
- Mehrere Aufsatzdüsen ändern Strahlbild und Höhe; ein Bachlaufschlauch ermöglicht kleine Wasserläufe oder gezielte Belüftung. Achte auf ausreichende Kabellänge zwischen Panel und Pumpe sowie auf ausrichtbare Module (Kugelgelenk), damit du das Panel sonnig platzieren kannst, während die Pumpe im Schatten des Wassers liegt.
- Teichgröße, Schutz und Winter
- Ordne die Pumpe der Wassermenge zu: Mini-Sets für Schalen und Tränken, 8-W-Klassen für Teiche bis grob 500–600 l, stärkere Filter-Sets für größere Becken. Pumpe und Panel sind wetterfest, gehören im Frost aber oft trocken und frostfrei gelagert. Vor dem Einwintern Filter und Laufrad reinigen, damit Kalk und Schlamm nicht festbacken.