- Saugleistung und Saugkraft (Pascal)
- Hersteller werben mit Pascal-Werten zwischen 8.000 und 40.000 Pa. Entscheidend ist nicht der Spitzenwert, sondern die Leistung im Normalbetrieb auf deinem Bodenbelag. Für Hartböden reichen 10.000–15.000 Pa problemlos aus; bei hochflorigen Teppichen lohnen sich Modelle ab 18.000 Pa. Sehr hohe Saugkraft erhöht zudem den Energieverbrauch und die Lautstärke.
- Wischfunktion: Flachmopp vs. Roller vs. Wechselsystem
- Flache rotierende Moppscheiben sind weit verbreitet und reinigen Hartböden gut. Roller-Systeme (z. B. Mova Z60) drücken stärker auf den Boden und lösen eingetrockneten Schmutz besser. Innovative Wechselsysteme wie beim Dreame Matrix10 Ultra passen den Mopp automatisch an den Bodenbelag an. Wichtig: Teppiche sollten automatisch erkannt und der Mopp angehoben werden, damit keine Nässe auf Teppichfasern gelangt.
- Absaugstation: Ausstattung entscheidet über den Wartungsaufwand
- Eine einfache Station saugt nur den Schmutzbehälter des Roboters leer. Hochwertige Stationen waschen zusätzlich die Mopps mit Frischwasser, trocknen sie per Heißluft und befüllen den Roboter-Wassertank automatisch nach. Je vollständiger die Station, desto seltener musst du eingreifen – allerdings steigen Stellplatzbedarf und Anschaffungspreis entsprechend.
- Navigation und Hinderniserkennung
- Lasernavigation (LiDAR) erstellt präzise Karten und plant effiziente Routen. Ergänzende 3D- oder Kamerasensoren erkennen Hindernisse wie Kabel, Socken oder Spielzeug. Günstigere Modelle fahren Hindernisse eher sanft an, statt sie zu umfahren. Wer Haustiere oder Kleinkinder hat, sollte auf eine zuverlässige KI-Hinderniserkennung achten, die in Tests nachgewiesen wurde.
- Lautstärke und Betriebszeiten
- Im normalen Saugmodus liegen die meisten Modelle zwischen 60 und 70 dB – vergleichbar mit einem ruhigen Gespräch. Auf der höchsten Saugstufe können es 75 dB oder mehr sein. Wer den Roboter tagsüber laufen lässt, sollte auf den Geräuschpegel im Normalmodus achten. Die Akkulaufzeit reicht bei den meisten Modellen für 100–200 m², bei größeren Flächen kehrt der Roboter selbstständig zur Station zurück und setzt die Reinigung fort.
- App, Sprachsteuerung und Datenschutz
- Alle empfohlenen Modelle lassen sich per App steuern, Reinigungszonen festlegen und Zeitpläne einrichten. Alexa- und Google-Assistant-Integration ist Standard. Da die Roboter Grundrisse deiner Wohnung in der Cloud speichern, solltest du die Datenschutzrichtlinien des Herstellers prüfen. Roborock und Dreame bieten inzwischen lokale Steuerungsoptionen über Home Assistant an.