- Sicherheitsstufe und Versicherung
- Für Zuhause reichen oft Möbeltresore der Stufe S1 oder S2 nach EN 14450. Ab höheren Versicherungssummen fordern viele Policen einen Widerstandsgrad nach EN 1143-1 (z. B. Grad 0 oder I). Kläre vor dem Kauf mit deiner Hausrat- oder Inhaltsversicherung, welche Norm und welcher Betrag anerkannt werden.
- Schlossart: Elektronik, Schlüssel oder beides
- Elektronikschlösser sind im Alltag bequem und erlauben Code-Wechsel ohne neuen Schlüssel. Nachteil: Batteriewechsel und mögliche Elektronikstörungen – Notöffnung per Schlüssel oder Mastercode sollte geklärt sein. Doppelbart-Wertschutzschlösser gelten als robust und werden bei höheren Graden häufig eingesetzt, erfordern aber konsequente Schlüsselverwaltung.
- Verankerung entscheidet über den realen Schutz
- Leichte Tresore unter etwa 300 kg müssen fest im Boden oder in der Wand verdübelt werden, sonst werden sie als Ganzes mitgenommen. Nutze die vorgesehenen Bohrungen, geeignete Schwerlastdübel und einen tragfähigen Untergrund (Beton, Mauerwerk). In Leichtbauwänden ist oft nur eine Bodenmontage sinnvoll.
- Feuer- vs. Einbruchschutz
- Datenschränke und feuerhemmende Dokumententresore schützen Papier oder Datenträger eine definierte Zeit vor Hitze, sind aber nicht automatisch einbruchhemmend auf Grad-Niveau. Reine Wertschutztresore priorisieren Aufbruchwiderstand. Wenn du beides brauchst, sind kombinierte Modelle teurer – priorisiere klar nach Risiko.
- Größe, Gewicht und Aufstellort
- Miss den geplanten Platz inklusive Türöffnungswinkel und ziehe Innenmaße heran (Ordner, Laptop, Waffenlängen falls relevant). Ein zu kleiner Tresor führt zu Überfüllung und schlechter Handhabung. Unauffällige Standorte (Schrank, Abstellraum) sind besser als die offensichtliche Wohnzimmervitrine.