- Traglast wirklich prüfen
- Die angegebene Maximalbelastung muss zum Körpergewicht plus üblicher Kleidung und Bewegung passen. Modelle unter 150 kg scheiden für viele Nutzer früh aus; 150 kg ist ein solider Standard, 200 kg wie beim PowerSeat gibt zusätzliche Reserve und oft eine breitere Sitzfläche.
- Armlehnen: 2D, 3D, 4D oder 5D
- 2D bedeutet meist Höhe und seitliches Wegklappen oder einfache Winkel. 3D und 4D ergänzen Tiefe, Breite oder Drehung; 5D-Armlehnen maximieren die Anpassung an Tastatur- und Mausposition. Wer den ganzen Tag tippt, profitiert spürbar von mehr Achsen – für Gelegenheitsnutzung reichen 2D oft aus.
- Netzrücken vs. Polster
- Mesh-Rückenlehnen führen Wärme besser ab und eignen sich für warme Räume und lange Sessions. Gepolsterte Rücken wirken weicher, können aber bei Hitze schwitzen. Achte darauf, dass die Lordosenstütze in der Höhe oder Tiefe mitgeht – sonst hilft der teuerste Bezug wenig.
- Sitzhöhe, Sitztiefe und Kopfstütze
- Füße sollten flach auf dem Boden stehen, die Knie etwa im rechten Winkel. Eine verstellbare Sitztiefe verhindert Druck hinter den Knien. Kopfstützen sind sinnvoll, wenn du dich regelmäßig zurücklehnst; zum rein aufrechten Tippen brauchst du sie weniger.
- Rollen, Fußkreuz und Platzbedarf
- Weiche Rollen schonen Hartböden, harte Rollen laufen besser auf Teppich. Ein stabiles Fußkreuz mit fünf Beinen ist Standard. Extra breite Stühle wie der PowerSeat brauchen mehr Bewegungsfläche unter dem Schreibtisch – vor dem Kauf Maße und Durchgangsbreite checken.