- Kapazität nach Haushaltsgröße wählen
- Für 1–2 Personen reichen Geräte mit 0,6–1,0 l Fassungsvermögen. Familien oder wer auf Vorrat kocht, sollten mindestens 1,5 l einplanen. Beachte: Herstellerangaben beziehen sich meist auf ungekochten Reis – das Volumen verdoppelt sich beim Kochen.
- Einfache vs. digitale Steuerung
- Ein-Knopf-Geräte sind wartungsarm und günstig, liefern aber nur ein Standardergebnis. Digitale Modelle mit mehreren Programmen passen Temperatur und Kochzeit an die Reissorte an – relevant bei Sushi-Reis, Vollkornreis oder Porridge. Wer ausschließlich Langkornreis kocht, braucht keine digitale Steuerung.
- Dampfgarer-Funktion als Mehrwert
- Viele Reiskocher enthalten einen Dampfkorb, mit dem sich gleichzeitig Gemüse oder Fisch garen lässt. Das spart Zeit und Abwasch. Wer diese Funktion regelmäßig nutzen will, sollte auf ausreichende Topfhöhe und einen stabilen Korb achten.
- Innentopf-Beschichtung und Pflege
- Antihaftbeschichtete Innentöpfe sind einfacher zu reinigen, können aber bei Metallbesteck verkratzen. Edelstahltöpfe sind robuster, neigen aber stärker zum Ankleben. Die meisten Innentöpfe sind spülmaschinengeeignet – prüfe das vor dem Kauf, wenn dir das wichtig ist.
- Warmhaltefunktion und Timer
- Eine automatische Warmhaltefunktion hält den Reis nach dem Kochen auf Temperatur, ohne ihn zu übergaren. Ein Timer erlaubt es, den Kochstart vorauszuplanen – praktisch, wenn der Reis zum Feierabend fertig sein soll. Nicht alle Budgetgeräte bieten beides.
- Stellfläche und Aufbewahrung
- Reiskocher sind Küchengeräte, die oft dauerhaft auf der Arbeitsfläche stehen. Kompakte Mini-Modelle sind für kleine Küchen besser geeignet. Achte auch auf die Kabellänge und ob ein Kabelaufwickler vorhanden ist.