- Selbstreinigungs-Mechanik
- Gängig sind rotierende Trommeln/Kugeln, die Klumpen nach einer Wartezeit absieben, sowie offene Rechen- oder Schiebesysteme. Trommeln dämmen Gerüche meist besser, offene Systeme sind oft günstiger und zugänglicher. Achte auf Sensoren, die den Reinigungszyklus erst starten, wenn die Katze das Klo verlassen hat.
- Größe, Einstieg und Mehrkatzen-Haushalt
- Innenvolumen und Einstiegshöhe entscheiden über Akzeptanz – große Rassen und ältere Tiere brauchen niedrige, breite Zugänge. Bei mehreren Katzen zählen Abfallbehälter-Volumen und die Fähigkeit, Nutzungen zu trennen oder zumindest häufig genug zu reinigen. Plane Stellfläche inklusive Freiraum vor dem Einstieg ein.
- Streu-Kompatibilität
- Die meisten Automaten setzen auf stark klumpendes Mineral- oder Pflanzenstreu; sehr leichtes, staubiges oder nicht klumpendes Streu führt zu Fehlleerungen. Herstellerangaben zur Korngröße und Feuchte beachten und nach dem Wechsel einige Zyklen beobachten.
- Geruchskontrolle und Hygiene
- Geschlossene Gehäuse, Kohlefilter, luftdichte Abfallschubladen und ggf. aktive Absaugung reduzieren Gerüche spürbar. Entscheidend bleibt der rechtzeitige Beutelwechsel – „bis X Tage wartungsfrei“ gilt nur bei passender Katzenanzahl und korrekter Beutelnutzung.
- App, Strom und laufende Kosten
- App-Modelle melden Füllstand, Störungen und Nutzungszeiten, brauchen aber WLAN und ein Netzteil am Aufstellort. Kalkuliere Verbrauchsmaterial (Beutel, Filter) und ggf. herstellerspezifische Einsätze ein – günstige Hardware mit teuren Pflichtbeuteln relativiert den Preisvorteil.