- Pendelhub und Hubzahl
- Pendelhub bewegt das Sägeblatt zusätzlich nach vorn und beschleunigt den Schnitt in Holz spürbar, erzeugt aber etwas gröbere Kanten. Für Laminat, Kunststoff und Metall stellst du den Pendelhub auf null und wählst eine niedrigere Hubzahl. Modelle mit mindestens drei bis vier Stufen und elektronischer Vorwahl sind im Alltag flexibler.
- Sägeblattaufnahme und Blattwahl
- T-Schaft-Blätter sind Standard und sitzen in den meisten werkzeuglosen Aufnahmen sicher. Wechsle das Blatt je nach Material: feine Zahnungen für saubere Möbelschnitte, grobe für schnelles Trennen, bimetallische Blätter für Metall. Eine SDS- oder Quick-Aufnahme spart Zeit, wenn du häufig zwischen Materialien wechselst.
- Bügelgriff oder Stabgriff
- Bügelgriff-Stichsägen sind weit verbreitet und eignen sich gut für flache Werkstücke von oben. Stabgriff-Modelle (Barrel Grip) liegen bei Kurven, vertikalen Schnitten und längerer Führung oft ruhiger in der Hand. Probiere nach Möglichkeit beide Bauformen, bevor du dich festlegst.
- Absaugung und Schnittqualität
- Ein funktionierender Absauganschluss hält die Schnittlinie sichtbar und reduziert Feinstaub bei Spanplatten und MDF. Zusätzlich helfen Splitterschutz-Einsätze und eine glatte Fußplatte mit Anti-Rutsch-Belag gegen Ausrisse an der Oberfläche. Für sichtbare Kanten lohnt sich ein feines Blatt plus Pendelhub aus.
- Netz oder Akku
- Netzgeräte liefern dauerhaft volle Leistung ohne Pausen zum Laden und sind bei stationärer Werkstattarbeit oft die bessere Wahl. Akku-Stichsägen punkten auf der Baustelle, im Garten und überall ohne Steckdose – ideal, wenn du bereits Akkus des jeweiligen Systems besitzt. Achte bei Akku-Modellen auf Hubzahl unter Last und reale Schnittiefe, nicht nur auf Marketingangaben.