- Reichweite realistisch wählen
- Für Wohnung, Küche und Möbel reichen 30–40 m in der Praxis fast immer. 50 m geben Luft bei Treppenhaus und Garten; 100 m+ lohnen sich vor allem bei Grundstück, Halle oder langen Fassaden. Kauf nicht nach Maximalwert auf der Verpackung, sondern nach deinen häufigsten Messstrecken.
- Genauigkeit und Referenzkante
- Heimwerker-tauglich sind Geräte mit Angaben um ±1,5 bis ±2 mm. Wichtiger als die Prospektzahl ist, ob du Vorder-, Hinterkante oder Stativbezug klar umschalten kannst – sonst entstehen systematische Fehler an Sockelleiste und Türzarge.
- Schutzart und Sturzfestigkeit
- IP54 schützt vor Staub und Spritzwasser im Alltag; IP65 und stoßfeste Gehäuse (wie beim GLM 40-31) sind spürbar robuster auf Rohbau und im Garten. Wer nur trocken in der Wohnung misst, kann hier sparen – wer Keller, Estrich und Outdoor kombiniert, nicht.
- Messmodi: Fläche, Volumen, Pythagoras
- Fläche und Volumen beschleunigen Bodenbelag, Farbe und Heizlast-Schätzungen. Pythagoras- und Indirektmessung helfen, wenn der direkte Laserweg versperrt ist. Mehr als diese Kernmodi brauchst du als Heimwerker selten; unübersichtliche Menüs verlangsamen eher.
- Display, Laserfarbe und Ablesbarkeit
- Beleuchtete oder farbige Displays sind in dunklen Räumen und bei Gegenlicht klar im Vorteil. Rote Laser sind Standard und sparsam; grüne Punkte sind draußen besser sichtbar, verbrauchen aber oft mehr Energie. Prüfe, ob du den Punkt bei Tageslicht auf 10–20 m noch sicher triffst.
- Stromversorgung und Marken-Support
- AAA-Batterien sind überall verfügbar; Akku-Lösungen mit USB-C oder Systemakkus sparen langfristig Wechselkosten. Markengeräte von Bosch und Einhell erleichtern Ersatz, Kalibrierfragen und Reklamation – bei No-Name-Importen ist der Support oft dünn.